Kurt Henkels

Kurt Henkels (* 17

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. Dezember 1910 in Solingen; † 12. Juli 1986 in Hamburg) war ein deutscher Musiker und Bandleader, der seine größten Erfolge mit dem Rundfunk-Tanzorchester Leipzig mit Swing-Titeln hatte.

Henkels, geboren als Sohn eines Werkmeisters, hatte seit seinem achten Lebensjahr Violinunterricht. Nach der Schulzeit erlernte er auf Wunsch seiner Eltern zunächst einen bürgerlichen Beruf im graphischen Gewerbe. Dann studierte er Violine in Solingen, Wuppertal und Köln. Mit 32 Jahren war Kurt Henkels, der zuvor schon mit eigener Band aufgetreten war, Berufsmusiker. Er spielte inzwischen auch Klarinette und Saxophon und gastierte mit seinem Orchester nun überall in Deutschland. 1941 wurde Kurt Henkels zum Wehrdienst einberufen, den er bis 1944 als Klarinettist bei einem Musikkorps in Danzig verbrachte. Nach Kriegsende und seiner Entlassung aus der Wehrmacht stellte er ein Orchester aus jungen Musikern in Leipzig zusammen, das mit großem Erfolg im dortigen „Capitol“ und im „Hotel Elstertal“ gastierte

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. Die Rundfunkverantwortlichen in Leipzig wurden auf die Band aufmerksam und 1947 erhielt Henkels von der damals sowjetischen Intendanz des Senders Leipzig den Auftrag zur Zusammenstellung einer Big Band. Aus dem „Leipziger Tanzorchester Kurt Henkels“ wurde am 1. September 1947 das Tanzorchester des Senders Leipzig, Leitung Kurt Henkels.

Zu den Gründungsmitgliedern des Tanzorchesters des Leipziger Senders gehörten namhafte Musiker wie Rolf Kühn (Klarinette, Saxophon), Walter Eichenberg (Trompete), Günter Oppenheimer (Piano) und Fips Fleischer (Schlagzeug). Die Leipziger Big Band wurde schnell zu einer der bekanntesten und beliebtesten im Osten Deutschlands, war aber auch im Westen des geteilten Landes populär und machte in Fachkreisen auch international von sich reden. Schon 1951 gab es den ersten großen internationalen Erfolg. Mit ihrer Progressive-Jazz-Aufnahme von Ray Nobles Cherokee belegte Henkels mit seinem Leipziger Orchester beim französischen Disc-Wettbewerb den dritten Platz hinter Ellington und Basie.

Während der nächsten Jahre machte Henkels mit seinem Orchester nicht nur in Leipzig Aufnahmen für den Rundfunk, sondern spielte auch zahlreiche Schallplatten für das AMIGA-Label ein. Zu den von ihm begleiteten Gesangssolisten gehörten Irma Baltuttis, Ilja Glusgal, Rita Paul, Bully Buhlan, das Cornel Trio, Fred Frohberg, Udo Jürgens, Paul Kuhn, Fred Weyrich, Horst Winter, Fred Bertelmann, Conny Froboess und Evelyn Künnecke. Einige der Starsolisten der Band wie der Trompeter Horst Fischer, der Klarinettist Rolf Kühn und der Saxophonist Werner Baumgart allerdings verließen schon 1949 bzw. Anfang der 1950er Jahre das Leipziger Orchester und gingen nach Westberlin oder in die Bundesrepublik.

Das Orchester gab in den 1950er Jahren Gastspiele in Moskau, Budapest, Prag und anderen Städten. Soweit dabei Jazz gespielt wurde, bewegte sich Henkels nun in einem stilistisch engeren Rahmen, wie er von Orchestern wie Glenn Miller, Tommy Dorsey, Les Brown und Ray Anthony markiert wurde. Nach einem Konzert in Prag im Mai 1959, bei dem die Band enthusiastisch gefeiert worden war, wurden Henkels von staatlicher Stelle mitgeteilt, ihm würden weitere Auslandsauftritte untersagt. Zu diesem Zeitpunkt war verfügt worden, dass das Repertoire seines Orchesters einen Anteil ausländischer Kompositionen von nicht mehr als 40 % enthalten dürfe. Repertoirelisten mussten zur Genehmigung vorgelegt werden. Folgen, der seit 1955 von Moskau ausgehenden kulturpolitischen Wende.

Im Juli 1959 übersiedelte Henkels von Leipzig zunächst nach München und dann nach Hamburg. Er begründete seine Entscheidung mit zunehmenden Diskrepanzen mit der staatlichen Leitung des DDR-Rundfunks über Funktion und Repertoire der Band. Die letzte Platte des Amiga-Labels, auf dem sein Name genannt wurde, war „Ferdinand“. Seine zwei letzten Einspielungen lt. Aufnahmeliste sind „Garofitza“ und „Swing-Express“; auf ihnen sucht man seinen Namen vergebens. Nachdem Kurt Henkels im Westen war, wurde sein Name gestrichen. Die Leitung des Rundfunk-Tanzorchesters Leipzig übernahm jetzt dessen bisheriger Trompeter und Arrangeur Walter Eichenberg. Von den hunderten Aufnahmen des RTO Leipzig vor 1960 erscheinen einige auf späteren Oldie-Zusammenstellungen des VEB Deutsche Schallplatten Berlin, aber stets ohne Angabe des Orchesterleiters.

Bald nach seiner Übersiedlung nahm Kurt Henkels mit einem Studio-Orchester für das Ariola-Label die LP Von Acht bis um Acht mit Tanzmusik- und Swing Titeln auf. Als Solisten wirkten hierbei Horst Fischer, Albert Mangelsdorff, Rolf Kühn, Roy Etzel, Macky Kasper und Peter Kreuder mit.

In Hamburg leitete Henkels ab 1961 das NDR Studioorchester beim dortigen Fernsehen NDR, wobei er dem kommerziellen Zwang des Fernsehens Rechnung tragen musste. 1963 gab er dessen Leitung an Rolf Kühn ab und gründete ein eigenes Orchester beim ZDF. Dort wirkte er mit seiner Band als Begleitorchester mehrerer bundesweit ausgestrahlter Fernsehshows. 1966 zog Henkels sich von der Bühne zurück. Seitdem Henkels 1959 die DDR verlassen hatte, war sein Name von den DDR-Machthabern totgeschwiegen worden. Jetzt, nachdem Henkels in der Bundesrepublik kein künstlerischer Erfolg mehr beschieden war, holte die SED zur endgültigen Abrechnung mit dem missliebigen Republikflüchtling aus. Das Zentralorgan der Partei widmete dem „Verräter“ einen längeren mit Böswilligkeiten gespickten Beitrag. Henkels war seinerzeit als Handelsvertreter u.a. als Reisender eines amerikanischen Fernunterrichtsunternehmens tätig, für das er in Hausbesuchen um Mitglieder warb. Später arbeitete er noch einige Jahre als Mitarbeiter des Chappell-Verlages in Hamburg, in dessen Auftrag er Kontakt mit den deutschen Sendern hielt.

Kurt Henkels war verheiratet mit Magdalena Henkels geb. Koch . Aus der Ehe entstammen ein Sohn und eine Tochter.

Karl Martin Graß

Karl Martin Friedrich Graß (* 1. August 1937 in Harburg, Schwaben) ist ein deutscher Historiker und CDU-Politiker.

Karl Martin Graß wurde 1937 als Sohn des Volkswirtes Friedrich Graß geboren. Nach dem Schulbesuch in Harburg, Bad Bergzabern und Landau legte er 1956 das Abitur ab

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. Anschließend studierte er Geschichte sowie Klassische Philologie, Philosophie und Politische Wissenschaft in Heidelberg und München und zuletzt wieder in Heidelberg. Dort promovierte er 1966 bei Werner Conze mit einer Arbeit über Edgar Julius Jung, einen Freund seines Vaters, zum Dr. phil.

1965 wurde Graß Mitarbeiter des Arbeitskreises für moderne Sozialgeschichte in Heidelberg, 1968 Wissenschaftlicher Assistent an der Pädagogischen Hochschule Kaiserslautern. 1969 wechselte er zur Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Rheinland-Pfalz, Abteilung Landau.

Nach dem Studium wandte Graß sich der Politik zu: In den 1970er und 80er Jahren war Graß politischer Berater des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel: Als Mitglied des Herforder Kreises entwarf er dessen gesellschaftspolitische Linie mit.

1976 gehörte Graß 244 Tage lang dem Deutschen Bundestag als Abgeordneter für die Christlich Demokratische Union (CDU) an.

Güntzpalast

Der Güntzpalast wurde 1953 bis 1955 von Wolfgang Rauda für die TU Dresden als Studentenwohnheim errichtet. In den 1990er Jahren hatte der unsanierte Güntzpalast mit schlechter Auslastung zu kämpfen. Im Jahr 1999 wurden das Wohnheim und der darin befindliche Studentenclub „Güntzclub“ vom Studentenwerk geschlossen. Seit seiner Kernsanierung in den Jahren 2006 und 2007 wird der Güntzpalast kommerziell als Studentenwohnheim vermarktet.

Der Güntzpalast gilt als Beispiel für die Neue Sachlichkeit mit traditionellen Elementen. Der Baukörper ist auf einem L-förmigen Grundriss errichtet worden. Während die Schaufassade mit dem Haupteingang an der Striesener Straße gelegen ist, befindet sich die Rückfassade leicht zurückgesetzt an der Güntzstraße. Die Fassade an der Güntzstraße ist durch eine traditionelle Bauweise geprägt

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. Sie zeigt leichte Vor- und Rücksprünge und mehrere reich geschmückte Erker. Ganz anders die Schaufassade an der Striesener Straße: Sie ist mit einer durchfensterten Rasterung überzogen worden, die stark vertikal betont ist. Dort befinden sich auch die Schmuckstücke des Hauses. So schmücken die südliche Rasterfassade elf Reliefs von Reinhold Langner zu Dresdens Geschichte, wie das Relief Wissenschaftlicher Fortschritt durch Dampfkraft – 1839 in Dresden oder das Relief Erinnerung an die Zerstörung der Stadt: 13. Februar 1945: „Besonderes Augenmerk gilt den feinen reliefplastischen Sandsteinarbeiten, die ganz im klassischen Formenkanon ruhen. […] Auch hier ist noch ganz klar der Wunsch ablesbar, eine fest in der Dresdner Bautradition verwurzelte Synthese von Kunst und Architektur miteinander zu verbinden.“ Vor dem Seiteneingang Güntzstraße befindet sich die Sandsteinplastik Flugwille des Menschen, die von Max Lachnit, Bruder des Dresdner Malers Wilhelm Lachnit, im Jahre 1956 geschaffen wurde. Die Plastik steht an einem nierentischförmigen Wasserbecken. Der Bau wurde mit 260 Wohnungen errichtet, wobei die Außenfassade eine erdige Farbe hat, und die Wände der drei Treppenhäuser mit Malereien und Stuck versehen worden sind.

Koordinaten:

Liste der Orte im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

Die Liste der Orte im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen listet die amtlich benannten Gemeindeteile (Hauptorte, Kirchdörfer, Pfarrdörfer, Dörfer, Weiler und Einöden) im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen auf.

Alphabet der Städte und Gemeinden mit den zugehörigen Orten.


In Fettschrift erscheinen die Orte, die namengebend für die Gemeinde sind, in Kursivschrift Einöden, Burgen, Schlösser und Höfe.

Landkreise: Aichach-Friedberg | Altötting | Amberg-Sulzbach | Ansbach | Aschaffenburg | Augsburg | Bad Kissingen | Bad Tölz-Wolfratshausen | Bamberg | Bayreuth | Berchtesgadener Land | Cham | Coburg | Dachau | Deggendorf | Dillingen a.d.Donau | Dingolfing-Landau | Donau-Ries | Ebersberg | Eichstätt | Erding | Erlangen-Höchstadt | Forchheim | Freising | Freyung-Grafenau | Fürstenfeldbruck | Fürth | Garmisch-Partenkirchen | Günzburg | Haßberge | Hof | Kelheim | Kitzingen | Kronach | Kulmbach | Landsberg am Lech | Landshut | Lichtenfels | Lindau (Bodensee) | Main-Spessart | Miesbach | Miltenberg | Mühldorf a.Inn | München | Neuburg-Schrobenhausen | Neumarkt i.d.OPf.&nbsp

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;| Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim | Neustadt a.d.Waldnaab | Neu-Ulm | Nürnberger Land | Oberallgäu | Ostallgäu | Passau | Pfaffenhofen a.d.Ilm | Regen | Regensburg | Rhön-Grabfeld | Rosenheim | Roth | Rottal-Inn | Schwandorf | Schweinfurt | Starnberg | Straubing-Bogen | Tirschenreuth | Traunstein | Unterallgäu | Weilheim-Schongau | Weißenburg-Gunzenhausen | Wunsiedel i.Fichtelgebirge | Würzburg

Kreisfreie Städte: Amberg | Ansbach | Aschaffenburg | Augsburg | Bamberg | Bayreuth | Coburg | Erlangen | Fürth | Hof (Saale) | Ingolstadt | Kaufbeuren | Kempten (Allgäu) | Landshut | Memmingen | München | Nürnberg | Passau | Regensburg | Rosenheim | Schwabach | Schweinfurt | Straubing | Weiden | Würzburg

Ölmühle Tiengen

Die Ölmühle Tiengen auch Alte Ölmühle Tiengen ist eine Ölmühle in der Stadt Tiengen im Klettgau

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. Sie befindet sich unterhalb der Schlossmühle Tiengen beim Schloss Tiengen.

Bauarbeiten an der Ölmühle werden 1718 erwähnt, sie dürfte aber bereits früher bestanden haben. Die Ölmühle war bis 1952 in Betrieb und es wurden unter anderem Walnüsse, Haselnüsse, Bucheckern, Lein, Raps und Mohn und zu Öl verarbeitet. 1970 entdeckte der Geschichtslehrer Karl Benda das im Verfall begriffene Gebäude und gründete den Verein zur Erhaltung der Ölmühle Tiengen

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. Seit 1999 werden im Rahmen von Vorführungen das Mahlwerk und die Presse im Betrieb gesetzt. Die Wasserkraft für das oberschlächtige Wasserrad liefert der Talbach, der dann je nach Werk, das er antreibt, Mühlbach oder Ölbach bzw. Stadtbach genannt wird

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Koordinaten:

Surp-Marinos-Kloster

Surp-Marinos-Kloster (armenisch Սուրբ Մարինոս վանք), auch Srkhouvank, Srxuvank’, war ein armenisches Kloster im Bezirk Gürpınar der Provinz Van südöstlich des Vansees in der Region Ostanatolien.

Das Kloster befindet sich an einem Berghang am Vansee und überblickt die Weiten und fruchtbaren Niederungen des Tales von Hoşap, heute bekannt als die Ebene von Gürpınar

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, das wiederum ehemals als Hayodz Dzor (armenisch Հայոց Ձոր) bekannt war – mit der Bedeutung: Tal der Armenier.

Das Gründungsdatum des Klosters ist nicht bekannt und die Schlichtheit seiner Konstruktion erschwert die Datierung. Es hatte ursprünglicherweise den Namen Srkhouvank

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. Es wurde für eine Gemeinschaft von Nonnen gegründet und den Heiligen Marina und Theodora gewidmet. Es hatte ein reichhaltiges Skriptorium während der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts; im Archiv Matenadaran in Jerewan werden fünf Manuskripte aus dem Kloster der heiligen Marina aufbewahrt. Die heute stark zerstörten Gebäudereste stammen vermutlich aus dem 17. Jahrhundert. Das Kloster existierte bis zum Völkermord an den Armeniern 1915 und wurde 1922 beschädigt.

Heinrich Carl von Schimmelmann

Heinrich Karl von Schimmelmann (* 13. Juli 1724 in Demmin; † 16. Februar 1782 in Kopenhagen, bestattet in Wandsbek) war ein deutsch-dänischer Kaufmann und Sklavenhändler und -halter, der zu großem Reichtum kam. Die Familie Schimmelmann wurde in den dänischen Grafenstand erhoben; sein ältester Sohn Ernst Heinrich von Schimmelmann wurde dänischer Finanzminister

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Schimmelmann war der Sohn des Demminer Kaufmanns und (späteren) Ratsherrn Diedrich Jacob Schimmelmann (1683–1743) und der Esther Elisabeth Ludendorff (1684–1752) und Bruder des Pastors Jacob Schimmelmann.

Im Jahre 1747 heiratete er Caroline Tugendreich Friedeborn (1730–1795), mit der er sieben Kinder hatte. Sein ältester Sohn, Ernst Heinrich Graf von Schimmelmann, wurde dänischer Finanzminister. Weitere Kinder waren Friederike Juliane von Reventlow und Caroline Adelheid Cornelia von Baudissin. Nachfahren aus der holsteinisch-dänischen Adelsfamilie sind u.a. der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Postbank AG Wulf von Schimmelmann und der General und Friedensforscher Wolf Graf Baudissin.

Er begann seine Karriere nach einigen Fehlschlägen als Kaufmann in Dresden und Pächter der kursächsischen Generalaccise. Während des siebenjährigen Krieges war Schimmelmann der Getreidelieferant des preußischen Heeres. Er kaufte von Friedrich II. für 120.000 Taler die von Preußen beschlagnahmten Lagerbestände der Königlich-Sächsischen Porzellan-Manufaktur Meissen. Nach der Schlacht von Kolin 1757 ließ er die Ware über Magdeburg nach Hamburg bringen. Mit einer spektakulären Versteigerung im Juli 1758 erzielte er einen bedeutenden Gewinn und eröffnete in Hamburg ein Handelshaus. 1761 versuchte er, in Konkurrenz zu den staatlich protegierten preußischen Münz-Monopolisten Ephraim und Itzig an der Prägung minderwertigen Kriegsgeldes in der Münze zu Rethwisch zu verdienen.

Vom dänischen Staat, der in den 1760er Jahren in einer Wirtschafts- und Handelskrise steckte, erwarb er 1763 günstig vier große Baumwoll- und Zuckerrohrplantagen in Dänisch-Westindien (heute die Amerikanischen Jungferninseln in der Karibik). Dazu gehörten die Plantagen La Grande Princesse bei Christiansted und La Grange in Frederiksted auf Saint Croix sowie eine Zuckerraffinerie in Kopenhagen-Christianshavn. Damit kam er in den Besitz von etwa 400 bis 500 Sklaven, deren Zahl er in den folgenden zwanzig Jahren auf rund 1000 erhöhen ließ. Die Familie besaß damit mehr Sklaven als jeder andere dänische Plantagenbesitzer. Bald darauf beteiligte er sich am atlantischen Dreieckshandel, womit er einen Großteil seines Vermögens machte; Schimmelmann galt bald als reichster Mann Europas. Er besaß 14 Schiffe, was für damalige Verhältnisse eine bedeutende Konzentration in der Hand eines privaten Reeders war. Schimmelmann exportierte Kattun, Waffen und Alkohol aus seinen in Ahrensburg und Wandsbek (Herzogtum Holstein) gelegenen Manufakturen über Hamburg an die Westküste Afrikas. Im Gegenzug erwarb er afrikanische Sklaven, die in die europäischen Kolonien nach Nordamerika und in die Karibik verfrachtet wurden. So wurde er zum größten Sklavenhändler Dänemarks. Die in der Karibik angebauten Rohstoffe wurden wiederum nach Hamburg bzw. ins dänische Altona oder Flensburg (Rumherstellung) verschifft und dort zu Waren für den Afrika-Export weiterverarbeitet.

In seinem Testament hinterließ er seinen fünf überlebenden Kindern den Gewinn aus seinen karibischen Plantagen, jährlich (mindestens) 64.000 Reichstaler.

Sein Reichtum führte dazu, dass sich die Staaten um seine Dienste drängten. 1761 trat er als Kommerzintendant und Gesandter bei den Hansestädten in dänische Dienste. Im Dezember 1762 kam es zur Gründung eines königlichen Beratergremiums für Steuer- und Finanzierungsfragen, dem Schimmelmann bis zu seinem Tode angehörte. In seiner Beratereigenschaft übernahm er im Frühjahr 1774 den Vorsitz einer Kanalkommission, die den Bau des Eiderkanals betreiben sollte.

Unter der Regierung von Johann Friedrich Struensee gehörte Schimmelmann zu dessen wichtigsten Unterstützern. In der Finanzkommission plante er gemeinsam mit Struensees Bruder Carl August Maßnahmen zur Konsolidierung der Staatsfinanzen. So wurde eine Zahlenlotterie in Kopenhagen, Altona und Wandsbek eingeführt, deren Einnahmen den von Struensee geplanten sozialen Verbesserung dienen sollten. Besonders umstritten waren die Vermehrung der Ausgabe von Papiergeld durch die Kopenhagener Börse bei gleichzeitiger Entwertung der Scheidemünzen.

Schimmelmann erwarb 1759 von der Familie von Rantzau das Schloss Ahrensburg, das bis 1938 im Besitz der Familie blieb. Ebenso gehörte ihm das Gut Wandsbeck. 1762 ließ er von seinem Baumeister Carl Gottlob Horn (1734–1807), den er aus Dresden geholt und in seine Dienste übernommen hatte, das Wandsbeker Schloss bauen.

Schimmelmann hatte eine Reihe von Auszeichnungen erhalten: am 17. April 1762 wurde ihm der Dannebrogorden, am 16. November 1773 der Elephanten-Orden von Christian VII. und im Jahr 1775 das Großkreuz des Dannebrog-Ordens verliehen. Schimmelmann war zunächst am 17. April 1762 in den dänischen Freiherren- und am 9. April 1779 in den dänischen Grafenstand erhoben worden. Sein vollständiger Name war Heinrich Carl Graf von Schimmelmann, Graf zu Lindenburg, Herr auf Ahrensburg und Wandsbek.

Die bedeutende Rolle, die Schimmelmann für die Finanzgeschäfte Dänemarks gewann, war die Grundlage für den Aufstieg seines Sohnes Ernst Heinrich von Schimmelmann zum dänischen Finanzminister. Das Vermögen der Familie ging jedoch zu einem Teil beim Staatsbankrott 1813 verloren.

Es gelang Heinrich von Schimmelmann, für seine Kinder Ehepartner aus Adelsfamilien zu gewinnen. So kaufte er der verarmten Familie Baudissin Gut Knoop ab, um es seiner Tochter Caroline als Mitgift bei ihrer Hochzeit mit Heinrich Friedrich Graf von Baudissin zu überlassen. Seine Tochter Julia heiratete Friedrich Karl von Reventlow.

Zwischen 1773 und 1787 war sein Neffe Henrik Ludvig Ernst von Schimmelmann Governor-General von Dänisch-Westindien, den heutigen Amerikanischen Jungferninseln.

Schloss Ahrensburg bei Hamburg (1759–1938 im Besitz der Familie)

Schloss Lindenborg, Nordjütland (seit 1762 im Besitz)

Das Wandsbeker Schloss (1762–1857 im Besitz)

Schimmelmann-Mausoleum, Hamburg

In Hamburg-Wandsbek gegenüber dem Wandsbeker Rathaus in einer neuangelegten Gartenanlage befand sich neben Büsten von Tycho Brahe und Heinrich Rantzau in der Zeit vom 12. September 2006 bis Mitte 2008 eine Schimmelmann-Büste. Nach dem Protest von Menschenrechtsgruppen, der GAL- und SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung, und mehrfachen Beschmierens der Büste mit Farbe durch Unbekannte, entschied die Bezirksversammlung Hamburg-Wandsbek am 8. Mai 2008 einstimmig, das Denkmal wieder entfernen zu lassen, was auch kurz darauf geschah.

Petja Piiroinen

Petja Piiroinen (* 15. August 1991 in Hyvinkää) ist ein finnischer Snowboarder, der vor allem im Big Air antritt, bisweilen auch in der Halfpipe und im Slopestyle mcm taschen sale.

Seit 1998 fährt Piiroinen Snowboard

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, Petjas älterer Bruder Peetu Piiroinen ist ebenfalls Snowboarder und geht im Weltcup und der Ticket to Ride World Tour an den Start.

Sein Debüt im Snowboard-Weltcup war am 22. Dezember 2007 in Sofia, wo er bei einem Big-Air-Wettbewerb auf Anhieb den achten Platz belegte. Seinen ersten Podiumsplatz schaffte er in derselben Saison in Graz im Januar 2008 – ebenfalls im Big Air, als er Dritter wurde. Bei den FIS-Juniorenweltmeisterschaften im März 2008 gewann er in dieser Disziplin den Titel vor Roger Kleivdal und Tero Manninen, in der Halfpipe belegte er Rang 32. Die Saison 2008/09 begann er mit einem achten Platz beim Sieg seines Bruders in London. Einem weiteren Top-Ten-Platz folgte der sechste Rang bei den Snowboard-Weltmeisterschaften 2009 im koreanischen Gangwon. Im August 2010 holte er bei den Snowboard-Juniorenweltmeisterschaften 2010 in Cardrona Gold im Big-Air-Wettbewerb. Zum Beginn der Saison 2010/11 belegte er beim Weltcuprennen in Stockholm den zweiten Platz

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. Bei den Snowboard-Weltmeisterschaften 2011 in La Molina errang er den 10. Platz im Slopestyle. Im Big-Air-Wettbewerb gewann er die Goldmedaille. Im April 2011 wurde er finnischer Meister im Slopestyle. Bei den Snowboard-Weltmeisterschaften 2012 in Oslo kam er auf den 32. Rang im Slopestyle. Im anschließenden Weltcuprennen in Stoneham erreichte er den zweiten Platz im Big-Air-Wettbewerb. Die Saison 2011/12 beendete er auf den dritten Platz in der Freestylegesamtwertung und den zweiten Rang in der Big-Air-Wertung. Bei den Snowboard-Weltmeisterschaften 2013 in Stoneham belegte er den neunten Platz im Slopestyle und den achten Rang im Big Air. In der Saison 2013/14 holte er ebenfalls in Stoneham seinen ersten Weltcupsieg im Big-Air. Es folgte in der Saison ein zweiter Platz im Slopestyle am Kreischberg. Die Saison beendete er auf den dritten Platz in der Slopestylewertung und den zweiten Rang in der Freestylegesamtwertung. Bei den Snowboard-Weltmeisterschaften 2015 am Kreischberg errang er den 19. Platz im Slopestyle.

2003: Risto Mattila | 2005: Antti Autti | 2007: Mathieu Crepel | 2009: Markku Koski | 2011: Petja Piiroinen | 2013: Roope Tonteri | 2015: Roope Tonteri

Freestyle-Skiing-Weltcup 2000/01

Die Saison 2000/01 des von der FIS veranstalteten Freestyle-Skiing-Weltcups begann am 12. August 2000 in Mount Buller (Australien) und endete am 11. März 2001 in Himos (Finnland). Ausgetragen wurden Wettbewerbe in den Disziplinen Aerials (Springen), Moguls (Buckelpiste) und Dual Moguls (Parallel-Buckelpiste)

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. Höhepunkt der Saison war die Weltmeisterschaft 2001 vom 16. bis 21. Januar in Whistler (Kanada).

Gesamtwertung

Aerials

Moguls

Gesamtwertung

Aerials

Moguls

Gesamtwertung

Männer

Frauen

1979/80 | 1980/81 | 1981/82 | 1982/83 | 1983/84 | 1984/85 | 1985/86 | 1986/87 | 1987/88 | 1988/89 | 1989/90 | 1990/91 | 1991/92 | 1992/93&nbsp mcm taschen sale;| 1993/94 | 1994/95 | 1995/96 | 1996/97 | 1997/98 | 1998/99 | 1999/00 | 2000/01 | 2001/02 | 2002/03 | 2003/04 | 2004/05 | 2005/06 | 2006/07 | 2007/08 | 2008/09 | 2009/10 | 2010/11 | 2011/12 | 2012/13 | 2013/14 | 2014/15 | 2015/16 | 2016/17

Stat crux dum volvitur orbis

Stat crux dum volvitur orbis („das Kreuz steht fest, während (oder solange) der Erdball (die Welt) sich weiterdreht“ ist eine lateinische Sentenz, die um 1600 erstmals in einer Kartäuserchronik belegt ist und seit dem 19. Jahrhundert als Wahl- und Wappenspruch des Kartäuserordens gilt. Sie stellt der Flüchtigkeit und Unbeständigkeit der Welt die Endgültigkeit und Sieghaftigkeit der Erlösung durch das Kreuz Jesu Christi entgegen

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Die vom hl. Bruno 1084 in den französischen Alpen gegründete Große Kartause, das Mutterkloster des Ordens, verwendete auf ihren Wappenschilden ursprünglich nur ein einfaches Kreuz. Aus dem 13. Jahrhundert stammt die Kombination des Kreuzes mit einer Erdkugel, auf der es steht

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. Martin, der 11. Generalminister des Ordens, soll dieses Zeichen 1239 als „gentilitium insigne“ für die Große Kartause eingeführt haben. Es wurde seit dem 14. Jahrhundert auf die Grenzsteine der Großen Kartause gemeißelt. Die einzelnen Kartäuserklöster führten ihre eigenen Wappen; das Kreuz auf dem Globus wurde jedoch im Lauf der Zeit, vor allem in der Außenwahrnehmung, zum verbindenden Symbol des Ordens.

Das zugehörige Motto erscheint in der Form Crux stat dum volvitur orbis erstmals in der Historia Cartusiana des Kartäusers Nicolas Molin († 1638). Es steht dort als geistliche Deutung – nicht als Bestandteil des Zeichens – über dem Kreuz-Globus-Emblem, mit der Fortsetzung unter dem Emblem: Mundo inconcussa supersto („unerschütterlich stehe ich [das Kreuz] über der Welt“). Offenbar formulierte Molin diese Sätze selbst; jedenfalls sind sie bei keinem früheren Autor nachweisbar.

Molins erste Sentenz – die zweite blieb unrezipiert – wurde danach nur gelegentlich verwendet. Als Wappenspruch der Kartäuser wurde sie erst im 19. Jahrhundert aufgefasst. Dazu trug bei, dass Victor Hugo in seinem Roman Die Elenden (1862) eine der handelnden Personen sagen lässt: „Die Welt ist nichts vor dem Kreuz

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. Martin, der elfte Generalminister der Kartäuser, hat seinem Orden dieses Leitwort gegeben: Stat crux dum volvitur orbis“.