Benjamin Parke

Benjamin Parke (* 22. September 1777 in New Jersey; † 12. Juli 1835 in Salem, Indiana) war ein US-amerikanischer Jurist und Politiker. Zwischen 1805 und 1808 vertrat er das Indiana-Territorium als Delegierter im US-Repräsentantenhaus.
Nach einer eher durchschnittlichen Schulausbildung zog Benjamin Parke im Jahr 1797 nach Lexington in Kentucky. Er begann nach einem anschließenden Jurastudium und seiner Zulassung als Rechtsanwalt ab 1799 in Vincennes im späteren Indiana-Territorium in seinem neuen Beruf zu arbeiten. Nach der offiziellen Gründung des Territoriums nahm er aktiv am dortigen politischen Geschehen teil. Zwischen 1804 und 1808 war er Attorney General des Territoriums. Im Jahr 1805 saß er auch als Abgeordneter im territorialen Repräsentantenhaus.
Im Jahr 1805 wurde Parke zum ersten Kongressdelegierten seiner Heimat gewählt. Zwischen dem 12. Dezember 1805 und dem 1. März 1808 übte er dieses Mandat aus, das sich mit seiner Tätigkeit als Attorney General überschnitt. Parke setzte sich erfolglos für die Einführung der Sklaverei in seiner Heimat ein. Zwischenzeitlich gehörte er dem Stab von Gouverneur William Henry Harrison an und nahm als Major am Britisch-Amerikanischen Krieg von 1812 sowie einem Indianerkrieg teil. Zwischen 1808 und 1817 war Parke Territorial-Richter. Danach fungierte er bis 1835 als Richter am Bundesbezirksgericht für den Staat Indiana.
Im Jahr 1816 war Parke Delegierter auf der verfassungsgebenden Versammlung von Indiana. Außerdem wurde er der erste Präsident der Indiana Historical Society. Er starb am 12. Juli 1835 in Salem; das Parke County wurde nach ihm benannt.
Delegierte aus dem Indiana-Territorium (1805–1816) Parke | Thomas | Jennings
Abgeordnete aus dem Bundesstaat Indiana (seit 1816) 1. Bezirk: W. Hendricks | Jennings | Prince | Call | Boon | Blake | Boon | Proffit | Owen | Embree | Albertson | Lockhart | Miller | Lockhart | Niblack | Law | Niblack | Fuller | Heilman | Kleiner | Hovey | Posey | Parrett | Taylor | Hemenway | Foster | Boehne | Lieb | G. Denton | Luhring | W. Wilson | Rowbottom | Boehne Jr. | Schulte | Madden | W. Denton | Madden | Benjamin | K. Hall | Visclosky • 2. Bezirk: Jennings | J. Carr | Ewing | J.W. Davis | Ewing | J.W. Davis | R. Thompson | Henley | Dunham | W.H. English | J.A. Cravens | Kerr | Wolfe | J. Williams | Humphreys | Cobb | O’Neall | Bretz | Hardy | Miers | Chaney | Cullop | Bland | Greenwood | Durgan | Halleck | Landgrebe | Fithian | Sharp | McIntosh | Pence | Chocola | Donnelly | Walorski • 3. Bezirk: Test | O. Smith | Test | McCarty | J. Carr | Graham | J. Carr | J.L. White | T. Smith | J.L. Robinson | Dunham | G.G. Dunn | Hughes | W. Dunn | Harrington | R. Hill | Hunter | Holman | Kerr | N. Carr | Bicknell | Stockslager | J. Howard | J. Brown | Tracewell | Zenor | Cox | Dunbar | Gardner | Dunbar | Crowe | Pettengill | Grant | Crook | S. Crumpacker | Nimtz | Brademas | Hiler | Roemer | Souder | Stutzman
4. Bezirk: A. Lane | G.H. Dunn | T. Smith | J.H. Cravens | C. Smith | Julian | Parker | J. Lane | Cumback | Foley | Holman | Farquhar | Holman | Julian | J.M. Wilson | New | Sexton | New | Holman | Watson | Holman | Griffith | Dixon | Benham | Canfield | Farley | Gillie | Kruse | E. Adair | Roush | Quayle | Coats | J. Thompson | Souder | Buyer | Rokita • 5. Bezirk: McCarty | Rariden | Kennedy | W. Brown | Wick | W. Brown | T. Hendricks | Parker | Holloway | Kilgore | Julian | Coburn | Holman | Browne | Matson | Cooper | Overstreet | Faris | Holliday | Moss | Sanders | N. Johnson | Gillen | Griswold | Harness | Walsh | Beamer | Roush | Roudebush | Hillis | Jontz | Buyer | Burton | Brooks • 6. Bezirk: Kinnard | Herod | Wick | Wallace | J.W. Davis | G.G. Dunn | Gorman | T. Hendricks | Barbour | Gregg | Porter | Dumont | Coburn | Voorhees | Hunter | M. Robinson | W. Myers | Browne | H. Johnson | Watson | Barnard | Gray | Comstock | Elliott | Larrabee | Jenckes | N. Johnson | Harden | Wampler | Roudebush | Bray | D. Evans | Burton | Pence | Messer
7. Bezirk: Hannegan | A. White | T. Howard | H. Lane | Wright | McGaughey | R. Thompson | McGaughey | J.G. Davis | Scott | J.G. Davis | Voorhees | Washburn | Orth | Manson | Cason | Landers | Hanna | De La Matyr | Peelle | W.E. English | Bynum | Henry | Overstreet | Korbly | Moores | Updike | Ludlow | Greenwood | G. Landis | Noland | Bray | J. Myers | Pease | Kerns | J. Carson | A. Carson • 8. Bezirk: J. Pettit | McDonald | Mace | J. Wilson | A. White | Orth | Tyner | Hunter | Hostetler | Peirce | Lamb | Johnston | Brookshire | Faris | Henry | Cromer | J. Adair | Vestal | Boehne Jr. | La Follette | E. Mitchell | W. Denton | Merrill | W. Denton | Madden | W. Denton | Zion | Hayes | Cornwell | Deckard | McCloskey | Hostettler | Ellsworth | Bucshon • 9. Bezirk: Sample | Cathcart | Fitch | Eddy | Colfax | Shanks | Cason | M. White | Orth | Doxey | Ward | Cheadle | Waugh | Hanly | C. Landis | Morrison | Purnell | Crowe | E. Wilson | Hogan | E. Wilson | L. Hamilton | B. Hill | Sodrel | B. Hill | Young
10. Bezirk: Kennedy | Rockhill | Harlan | Brenton | Chamberlain | Brenton | Case | W. Mitchell | Edgerton | Defrees | W. Williams | Sayler | Haymond | Calkins | De Motte | T. Wood | Owen | Patton | Hammond | Hatch | E. Crumpacker | Peterson | W. Wood | Gray | Springer | Harvey | Harmon | Harvey | Roudebush | Dennis | Sharp | Jacobs Jr. | J. Carson • 11. Bezirk: Harlan | J.U. Pettit | Shanks | McDowell | Stilwell | Shanks | Packard | J. Evans | Cowgill | Steele | Martin | Steele | F. Landis | Rauch | Kraus | Cook | A. Hall | Griswold | Larrabee | Ludlow | Jacobs | Brownson | Barr | Bruce | Jacobs Jr. | Hudnut | Jacobs Jr. • 12. Bezirk: Orth | A. Hamilton | Colerick | Lowry | J.B. White | McClellan | McNagny | Leighty | J.M. Robinson | Gilbert | Gilhams | Cline | Fairfield | Hogg | Ludlow • 13. Bezirk: W. Williams | Baker | Calkins | Shively | Ford | Shively | Conn | Royse | Brick | Barnhart | Hickey | Pettengill

Patrick Zelbel

Patrick Zelbel (* 8. Mai 1993 in Dortmund) ist ein deutscher Schachspieler.

Wie Arkadij Naiditsch und David Baramidze, beide inzwischen Großmeister, besuchte Patrick Zelbel die 1998 gegründete Dortmunder Schachschule, die den Schachunterricht an Grundschulen fördert. 2000 trat er dem Dortmunder Verein Schachfreunde Brackel bei. Als er neun Jahre alt war, spielte er bei den Dortmunder Schachtagen 2002 im OPEN B. Für Brackel spielte er zunächst in Jugendmannschaften und ab der Saison 2007/08 in der ersten Mannschaft in der Regionalliga. Bei der Siegerehrung der Schachjugend NRW, 2004 auf der Bühne im Dortmunder Schauspielhaus, wurde er zusammen mit seiner Mannschaft geehrt. Zur Saison 2011/12 wechselte er zu Hansa Dortmund in die Schachbundesliga. In Belgien spielt er seit der Saison 2010/11 für den KSK 47 Eynatten, mit dem er 2014 belgischer Mannschaftsmeister wurde und am European Club Cup teilnahm, in der österreichischen Schachbundesliga in der Saison 2011/12 für die Spielgemeinschaft Kufstein / Wörgl. In der niederländischen Meesterklasse spielt Zelbel in der Saison 2015/16 für SISSA Groningen.
Zelbel erwarb 2010 am Dortmunder Immanuel-Kant-Gymnasium sein Abitur und studiert an der Technischen Universität Dortmund Wirtschaftswissenschaften.
2003 wurde er in Willingen deutscher U10-Meister, bei den U12-Meisterschaften in den Jahren 2004 und 2005, ebenfalls in Willingen, wurde er Dritter. Bei der Jugendweltmeisterschaft 2005 in Belfort erzielte er in der Altersklasse U12 6,5 Punkte aus 11 Partien. 2006 gewann er die Deutsche Internetmeisterschaft U14. Mit den Schachfreunden Brackel gewann er 2008 die Deutsche U16-Mannschaftsmeisterschaft. Im selben Jahr gewann er in Herne die Einzelmeisterschaft Nordrhein-Westfalens. Deutscher U16-Meister wurde er 2009 in Willingen. Mit der deutschen U18-Nationalmannschaft belegte er bei der Europameisterschaft 2009 in Pardubice den dritten Platz. 2010 gewann er ein IM-Turnier in Graz. 2013 wurde er bei der deutschen Einzelmeisterschaft im Schnellschach in Gladenbach Dritter hinter Martin Krämer und Igor Glek.
Seit Februar 2011 trägt er den Titel Internationaler Meister. Die Normen hierfür erzielte er bei der 80. Deutschen Einzelmeisterschaft im Februar 2009 in Saarbrücken, beim Hoogeschool Zeeland Turnier im August 2009 in Vlissingen, bei dem er unter anderem gegen Alexander Beliavsky und Arlette van Weersel gewann, beim Helmut-Kohls-Turnier des Dortmunder Sparkassen Meetings im Juli 2010, bei dem er ungeschlagen blieb, sowie beim IM-Turnier in Graz im September 2010, das er gewann.

Alterkülz

Alterkülz ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kastellaun an.

Der Ort Alterkülz liegt im Külzbachtal, er erstreckt sich auffallend lang an der Landesstraße L 108, welche namentlich als „Hauptstraße“ durch den Ort führt. Dafür bekam Alterkülz auch den Beinamen „Längstes Dorf im Hunsrück“. Zum Ort gehört die südöstlich im Osterkülztal gelegene Siedlung Osterkülzmühle sowie der Ortsteil Wehr.
Alterkülz gehörte bis 1417 zur Vorderen Grafschaft Sponheim. Nach dem Aussterben dieser Sponheimer Linie gelangte der Ort mit Kastellaun an die Hintere Grafschaft. Innerhalb der Grafschaft Sponheim gehörte der Ort zur Hasselbacher Pflege im Amt Kastellaun. Im Lauf der Jahrhunderte ist Alterkülz aus mehreren Orten (Unterdorf, Mitteldorf, Überbach und Wehr) zusammengewachsen. Noch im Jahr 1865 wird der Ortsteil Wehr als eigener Weiler erwähnt.
Hinter dem südlichen Ortsausgang findet man in der Nähe des Külzbachs die Überreste einer mittelalterlichen Eisenverhüttung (Schmelz) und die Reste der Grube Eid sowie, durchschnitten von der Landstraße, eine Anhöhe, auf der ein römischer Gutshof (Villa rustica) stand.
Von 1901 bis 1983 war der Ort Bahnstation an der Hunsrückbahn Simmern – Kastellaun – Boppard. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde die ehemalige Bahnlinie in einen asphaltierten Rad- und Wanderweg umgebaut, den Schinderhannes-Radweg.
Im Jahre 2005 erreichte die Hunsrückgemeinde einen fünften Platz beim Gebietsentscheid des Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“.
Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Alterkülz, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:
Der Gemeinderat in Alterkülz besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Gewerbebetriebe sind u.a. eine große Stahlbaufirma, zwei Schreinereien, ein Steinmetzbetrieb, ein Busbetrieb, eine Gaststätte sowie mehrere landwirtschaftliche Betriebe. Auf einer Anhöhe östlich der Gemeinde, auf den Gemarkungen von Alterkülz und Spesenroth, liegt der Windpark Alterkülz mit sieben Windkraftanlagen des Herstellers Vestas und einer Enercon E-82.
Alterkülz | Altweidelbach | Argenthal | Badenhard | Bärenbach | Belg | Belgweiler | Bell (Hunsrück) | Beltheim | Benzweiler | Bergenhausen | Beulich | Bickenbach | Biebern | Birkheim | Boppard | Braunshorn | Bubach | Buch | Büchenbeuren | Budenbach | Damscheid | Dichtelbach | Dickenschied | Dill | Dillendorf | Dommershausen | Dörth | Ellern (Hunsrück) | Emmelshausen | Erbach | Fronhofen | Gehlweiler | Gemünden | Gödenroth | Gondershausen | Hahn | Halsenbach | Hasselbach | Hausbay | Hecken | Heinzenbach | Henau | Hirschfeld | Hollnich | Holzbach | Horn | Hungenroth | Kappel | Karbach | Kastellaun | Keidelheim | Kirchberg (Hunsrück) | Kisselbach | Klosterkumbd | Kludenbach | Korweiler | Kratzenburg | Külz (Hunsrück) | Kümbdchen | Lahr | Laubach | Laudert | Laufersweiler | Lautzenhausen | Leiningen | Liebshausen | Lindenschied | Lingerhahn | Maisborn | Maitzborn | Mastershausen | Mengerschied | Mermuth | Metzenhausen | Michelbach | Mörschbach | Mörsdorf | Morshausen | Mühlpfad | Mutterschied | Nannhausen | Neuerkirch | Ney | Nieder Kostenz | Niederburg | Niederkumbd | Niedersohren | Niedert | Niederweiler | Norath | Ober Kostenz | Oberwesel | Ohlweiler | Oppertshausen | Perscheid | Pfalzfeld | Pleizenhausen | Ravengiersburg | Raversbeuren | Rayerschied | Reckershausen | Reich | Rheinböllen | Riegenroth | Riesweiler | Rödelhausen | Rödern | Rohrbach | Roth | Sankt Goar | Sargenroth | Schlierschied | Schnorbach | Schönborn | Schwall | Schwarzen | Simmern/Hunsrück | Sohren | Sohrschied | Spesenroth | Steinbach | Thörlingen | Tiefenbach | Todenroth | Uhler | Unzenberg | Urbar | Utzenhain | Wahlbach | Wahlenau | Wiebelsheim | Womrath | Woppenroth | Würrich | Wüschheim | Zilshausen

Irmtrud Wojak

Irmtrud Wojak (* 1963) ist eine deutsche Historikerin. Sie war von Ende März 2009 bis November 2011 Gründungsdirektorin des NS-Dokumentationszentrums München.

Wojak studierte Geschichte, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Sie promovierte mit einer Arbeit zur deutschen jüdischen und politischen Emigration während der NS-Zeit nach Lateinamerika ebenfalls in Bochum. Anschließend absolvierte sie mehrere Forschungsaufenthalte unter anderem an der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem und am United States Holocaust Memorial Museum in Washington. Anschließend war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und stellvertretende Leiterin des Fritz-Bauer-Instituts in Frankfurt am Main.
In Frankfurt erstellte sie die Ausstellung „Auschwitz-Prozess. 4 Ks 2/63. Frankfurt am Main“ und habilitierte sich mit einer Biografie über Fritz Bauer. Daraufhin war sie Leiterin des Bereiches Forschung und Mitglied der Geschäftsleitung beim International Tracing Service (ITS) in Bad Arolsen.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind die
Wojak war im Jahr 2009 zur Gründungsdirektorin des geplanten NS-Dokumentationszentrums in München berufen worden. Nach Medienberichten kam es im Mai 2011 unter anderem um den Namen des geplanten Zentrums zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Münchener Stadträten, dem Kuratorium des Zentrums und Wojak. Wojak sprach sich gegen einen Namen aus, der das Kürzel „NS“ enthalte. Das Kuratorium des geplanten Zentrums und mehrere Zeitzeugen hätten sich ähnlich geäußert. Das Zentrum war von der Stadt München von Beginn an unter dem Arbeitsnamen „NS-Dokumentationszentrum“ geplant worden. Der Münchener Stadtrat Marian Offman betonte, dass nicht alle Zeitzeugen sich gegen das Kürzel ausgesprochen hätten. Wojak soll daraufhin Offman indirekt vorgeworfen haben, Zeitzeugen gegeneinander auszuspielen. Der Oberbürgermeister Christian Ude kündigte im April 2011 aufgrund dessen disziplinarische Schritte an, der Stadtrat Marian Offman, zugleich Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde Münchens, forderte eine Entschuldigung von Wojak. Wojak sah darin auch eine parteipolitische Auseinandersetzung.
Ende Oktober 2011 wurde Wojak von ihren Aufgaben als Direktorin des NS-Dokumentationszentrums entbunden, weil sie kein schlüssiges Konzept für die Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum vorgelegt habe. Zudem wurde ihr Kommunikationsstil kritisiert. Auch habe sie nicht mit ihrem Team zusammengearbeitet. Wojak betonte dagegen zunächst, dass sie gar keine Gelegenheit gehabt habe, ihr Konzept zu erläutern, da es am 7. Oktober aufgrund einer Erkrankung ohne sie vorgestellt worden sei. Mitte November kam es schließlich zu einer Einigung und einer gemeinsamen Pressemitteilung von Wojak und der Stadt München, in der von „nachhaltig unterschiedlichen Auffassungen“ zwischen Wojak und den beratenden Gremien über die „Ausrichtung, die Inhalte und die Funktion“ des geplanten Zentrums die Rede war, aufgrund derer eine Trennung erfolgt sei.

Bernie Paul

Bernie Paul (eigentlich Bernd Vondficht, * 12. Februar 1950 in Schweinfurt) ist ein deutscher Sänger und Produzent.

Bernie Paul begann in den 1960er Jahren als Saxophonist in der Combo Seven Up. 1973 wurde er Mitglied der Gruppe Family Child. 1978 erhielt er einen Plattenvertrag bei Ariola und gleich sein erster Hit Lucky erreichte 1978 Platz 6 der deutschen Charts und der österreichischen Hitparade. Im selben Jahr erschien auch eine deutsche Coverversion eines Roy-Black-Liedes. In Dreams kam im Februar 1981 auf Rang 18 in Deutschland.
Seinen größten Hit hatte Paul im Juni 1981 mit dem Oh No No. Dieser Song erreichte den zweiten Platz der deutschen Hitparade. Wencke Myhre sang kurze Zeit später die deutsche Version Oh No No – Du bist nicht mein Typ, das weiß ich genau…. Weitere internationale Versionen dieses Songs gab es von Sacha Distel und von dem finnischen Sänger Kirka. Seine Coverversion von Angel of the Morning, die er zusammen mit der dänischen Sängerin Bo Andersen sang, wurde ebenfalls recht bekannt.
Auch als Songwriter und Produzent ist Bernie Paul sehr erfolgreich. Er schrieb It’s a Real Good Feeling für Peter Kent und produzierte die Single Weil i di mog der Gruppe Relax. Aus seiner Feder stammt der Song Sail Away aus der Beck’s-Werbung und das Lied Mitten ins Herz aus der RTL-Fernsehserie Gute Zeiten, schlechte Zeiten. 1990 wurde sein Lied You for Me and Me for You zum Thema-Song der RTL-Wimbledon-Übertragungen. 2002 erschien Pauls erstes deutschsprachiges Album Einfach Relaxed.

Novale

Novale ist eine Gemeinde in der Castagniccia auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika. Sie gehört administrativ zum Département Haute-Corse, zum Arrondissement Corte und zum Kanton Orezza-Alesani. Die Bewohner nennen sich die Novalais oder Nuvalacci.
Der Dorfkern liegt auf ungefähr 600 Meter über dem Meeresspiegel im korsischen Gebirge. Nachbargemeinden sind
Aghione | Aiti | Alando | Albertacce | Aléria | Altiani | Alzi | Ampriani | Antisanti | Asco | Bigorno | Bisinchi | Bustanico | Calacuccia | Cambia | Campana | Campi | Campile | Campitello | Canale-di-Verde | Canavaggia | Carcheto-Brustico | Carpineto | Carticasi | Casabianca | Casalta | Casamaccioli | Casanova | Casevecchie | Castellare-di-Casinca | Castellare-di-Mercurio | Castello-di-Rostino | Castifao | Castiglione | Castineta | Castirla | Cervione | Chiatra | Chisa | Corscia | Corte | Croce | Crocicchia | Erbajolo | Érone | Favalello | Felce | Ficaja | Focicchia | Gavignano | Ghisonaccia | Ghisoni | Giocatojo | Giuncaggio | Isolaccio-di-Fiumorbo | La Porta | Lano | Lento | Linguizzetta | Loreto-di-Casinca | Lozzi | Lugo-di-Nazza | Matra | Mazzola | Moïta | Moltifao | Monacia-d’Orezza | Monte | Morosaglia | Muracciole | Nocario | Noceta | Novale | Olmo | Omessa | Ortale | Ortiporio | Pancheraccia | Parata | Penta-Acquatella | Penta-di-Casinca | Perelli | Pero-Casevecchie | Pianello | Piano | Piazzali | Piazzole | Piedicorte-di-Gaggio | Piedicroce | Piedigriggio | Piedipartino | Pie-d’Orezza | Pietra-di-Verde | Pietraserena | Pietricaggio | Pietroso | Piobetta | Poggio-di-Nazza | Poggio-di-Venaco | Poggio-Marinaccio | Poggio-Mezzana | Polveroso | Popolasca | Porri | Prato-di-Giovellina | Prunelli-di-Casacconi | Prunelli-di-Fiumorbo | Pruno | Quercitello | Rapaggio | Riventosa | Rospigliani | Rusio | Saliceto | San-Damiano | San-Gavino-d’Ampugnani | San-Gavino-di-Fiumorbo | San-Giovanni-di-Moriani | San-Giuliano | San-Lorenzo | San-Nicolao | Santa-Lucia-di-Mercurio | Santa-Lucia-di-Moriani | Santa-Maria-Poggio | Sant’Andréa-di-Bozio | Sant’Andréa-di-Cotone | Santa-Reparata-di-Moriani | Santo-Pietro-di-Venaco | Scata | Scolca | Sermano | Serra-di-Fiumorbo | Silvareccio | Solaro | Sorbo-Ocagnano | Soveria | Stazzona | Taglio-Isolaccio | Talasani | Tallone | Tarrano | Tox | Tralonca | Valle-d’Alesani | Valle-di-Campoloro | Valle-di-Rostino | Valle-d’Orezza | Velone-Orneto | Venaco | Ventiseri | Venzolasca | Verdèse | Vescovato | Vezzani | Vivario | Volpajola | Zalana | Zuani

Paul Putzig

Paul Putzig (* 3. Oktober 1903 in Gelsenkirchen; † 12. Juli 1975 in Hamm) war ein deutscher Politiker (SPD).

Nach dem Volksschulabschluss absolvierte Putzig eine kaufmännische Lehre. Anschließend besuchte er die Volksschule und belegte Fortbildungslehrgänge. Er war bis 1933 Mitglied des Alten Bergarbeiterverbandes, schloss sich nach 1945 dem DGB an und wurde Abteilungsleiter. Im Sommer 1953 wurde er Mitglied des Oberverwaltungsgerichtes Münster.
Putzig war zunächst Mitglied der USPD und trat 1922 in die SPD ein.
Putzig war seit 1946 Ratsmitglied der Gemeinde Heessen und Kreistagsmitglied des Landkreises Beckum. Dem Deutschen Bundestag gehörte er vom 13. Februar 1954, als er für den verstorbenen Abgeordneten Robert Görlinger nachrückte, bis 1957 an. Er war über die Landesliste Nordrhein-Westfalen ins Parlament eingezogen.
Putzig amtierte von 1946 bis 1948 sowie erneut seit 1952 als Bürgermeister der Gemeinde Heessen. Von 1948 bis 1952 war er stellvertretender Landrat des Kreises Beckum.

Art Basel

Die Art Basel gilt als eine der wichtigsten Kunstmessen für Zeitgenössische Kunst. Bis zum Frühsommer 2013 fand sie 44 Mal in Basel statt, 2002 wurde die Messe mit der Art Basel in Miami Beach erstmals außerhalb Europas veranstaltet, 2013 kam mit der Art Basel in Hong Kong ein weiterer Standort in Südostasien hinzu. Jede Messe besteht aus den teilnehmenden Galerien, bestimmten Ausstellungsbereichen, Kunstwerken und einem Parallelprogramm, welches in Zusammenarbeit mit den lokalen Institutionen der jeweiligen Stadt gestaltet wird.

Die Idee, eine Messe für Kunst in Basel zu veranstalten, wurde 1968 geboren. Die Initiative ging von den Galeristen und Kunsthändlern Trudl Bruckner, Balz Hilt und Ernst Beyeler aus. Das Projekt war die unmittelbare Reaktion auf die erste Messe für moderne und zeitgenössische Kunst in Köln, dem Kölner Kunstmarkt im Herbst 1967. Diesen Kunstmarkt hatte der Verein progressiver deutscher Kunsthändler veranstaltet. Als „undemokratisch“ wurde damals kritisiert, dass der Verein nur ausgewählte Galerien zu der Messe einlud. Die Basler Kunsthändler entschieden sich deshalb für ein offenes Messekonzept, das die Aussteller ohne Teilnahmebeschränkung zuliess.
An der ersten, vom 11. bis zum 16. Juni 1970 – in Basel – ausgerichteten Messe, nahmen bereits 90 Galeristen und 30 Verleger aus zehn Ländern teil, nach eigenen Angaben wurden 16.300 Besucher angezogen. Mit einem Umsatz von 5,8 Millionen Franken war die Veranstaltung auch kommerziell ein Erfolg. Da die Kölner Kunsthändler ihr Messekonzept gefährdet sahen, riefen sie zum Boykott der Basler Veranstaltung auf. Die Galeristen sollten sich für eine Teilnahme entweder in Köln oder in Basel entscheiden. Trotz dieser Aufrufe konnte sich jedoch die Art Basel im Kunstbetrieb fest etablieren. Drei Jahre nach der ersten Durchführung begrüsste die Art Basel bereits 281 Aussteller und mehr als 30000 Besucher. Während sich andere Kunstmessen, beispielsweise in Köln und Düsseldorf, in den 1970er Jahren zusammenschlossen, blieb die Art Basel unabhängig.
Seit 1973 findet die Messe in der denkmalgeschützten Rundhofhalle statt. Ein Ausstellerbeirat (Selection Committee) wirkt seit 1974 bei ihrer Vorbereitung mit und trifft eine Auswahl unter den angemeldeten Galerien. Das Komitee wird jährlich neu bestellt. In ihm sind Galerien vertreten, die regelmäßig an der Art Basel teilnehmen. Ihre Integrität und Expertise muss über jeden Zweifel erhaben sein. Seine Entscheidung trifft das Komitee mit einfacher Mehrheit, wobei es seine Entscheidung nicht begründet. Bei einer Ablehnung können die betroffenen Galerien das Appeals Board anrufen.
Seit 2002 gibt es die Art Basel auch in Miami Beach. Dort wurde sie unter der Führung des einstigen Direktors ((Samuel Keller)) ins Leben gerufen.
An der 39. Messe vom 4. bis 8. Juni 2008 nahmen über 300 Galerien aus 33 Ländern teil. Sie wurden vom Art Committee aus über 1000 Bewerbungen ausgewählt und präsentierten etwa 5000 Werke von über 2000 Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts. Am stärksten vertreten waren mit 72 Galerien die USA, gefolgt von Deutschland (49 Galerien), der Schweiz (35), Grossbritannien (29) und Frankreich (22). Rund 60.000 Kunstliebhaber, Galeristen, Händler, Sammler und Kunstschaffende besuchten die Messe. Das 40-jährige Jubiläum des Bestehens feierte die Art Basel vom 10. bis 14. Juni 2009.
Aufgrund ihrer internationalen Bedeutung wurde die Art Basel im Jahr 2004 von der Londoner Zeitung The Daily Telegraph als „Olympiade der Kunstwelt“ bezeichnet.
Im Mai 2013 fand die erste Art Basel in Hongkong statt. Die MCH Messe Schweiz (Basel) AG, die Muttergesellschaft der Art Basel, hatte bereits im Juli 2011 60 Prozent der Asian Art Fairs Limited als Betreiberin der ART Hong Kong erworben. 2014 wurden die restlichen 40 Prozent übernommen.
Während der Art Basel 2013 kam es zu einem Zwischenfall. Aus Protest gegen das als dekadent empfundene „Favela Café“ auf dem Messeplatz, einen von dem japanischen Künstler Tadashi Kawamata und dem Schweizer Architekten Christophe Scheidegger realisierten temporären Nachbau einer Favela, in deren Hütten für die Messebesucher zu hohen Preisen Milchkaffee und Cüpli (Champagner) ausgeschenkt wurde, hatte eine Gruppe von Künstlern aus der Alternativszene am Nachmittag des 14. Juni daneben eine „echte“ Favela errichtet und eine Reggae-Party gefeiert. Zunächst wurde dies seitens der Messe toleriert. Nach einem Strafantrag des Messeveranstalters MCH Group, die den Platz für die Dauer der Art Basel gemietet hat, räumte die Polizei jedoch nach Verstreichen von Ultimaten das Gelände am späten Abend unter Einsatz von Mehrzweckwerfer und Pfefferspray.
Das Art Basel Executive Committee setzt sich zusammen aus dem Direktor Marc Spiegler (Gesamtentwicklung der drei Messen) sowie Adeline Ooi (Director Asia), Marco Fazzone (Director Resources and Finances), Patrick Foret (Director of Business Initiatives) und Noah Horowitz (Director Americas). Weiter steht der Organisation ein Management Board zur Verfügung. Jede Art Basel Show verfügt über ein eigenes Selection Committee, ein Gremium bestehend aus internationalen Galeristen, welches alle Bewerbungen prüft und die teilnehmenden Galerien aussucht. Jedes Jahr beginnt ein neuer Bewerbungsprozess, an dem jede Galerie erneut teilnehmen muss. Die Galeristen des Selection Committees haben diese Rolle meist für mehrere Jahre inne.
Neben dem Selection Committee sind bei jeder Show auch Kuratoren involviert. Zu den derzeitigen Gast-Kuratoren gehören: Nicholas Baume (Direktor und Chef-Kurator, Public Art Fund), Gianni Jetzer (Direktor des Swiss Institute, New York), Florence Derieux (Director of FRAC Champagne-Ardenne), Samuel Leuenberger (Kunstraum Salt, Basel) und Hans-Ulrich Obrist (Co-Direktor Serpentine Galleries, London).
Die Art Basel pflegt ein internationales Netzwerk aus mehr als 20 Global VIP Relations Managern, die das ganze Jahr über weltweit Beziehungen aufbauen innerhalb der Kunstwelt, zu Kunstsammlern, Wirtschaftsführern und Entscheidungsträgern.
Die Art Basel zählt zum Messeportfolio des Live-Marketing-Unternehmens MCH Group. Die Muttergesellschaft der Art Basel, MCH Messe Schweiz (Basel) AG, veranstaltet im Jahr rund 20 Schlüsselevents in den Bereichen Fach- und Publikumsmessen. Dazu gehört auch die Uhren- und Schmuckmesse Baselworld.
An der Art Basel in Basel, welche das erste Mal 1970 stattfand, trifft sich die internationale Kunstwelt jeden Sommer in der Kulturhauptstadt Basel. 2015 nahmen mehr als 280 Galerien aus 33 Ländern teil, welche mehr als 98000 Künstler, Sammler, Galeristen, Museumsdirektoren, Kuratoren und Kunstbegeisterte anlockten.
Die Show gliedert sich in acht Sektoren:
Galleries: Das Fundament der Art Basel ist der Galleries-Sektor. Mehr als 220 der weltweit führenden Galerien für Moderne und Zeitgenössische Kunst zeigen dort Werke aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Galleries beinhaltet Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Installationen, Drucke, Fotografien, Video und Digitale Kunst von mehr als 4000 Künstlern.
Feature: Der Feature-Sektor stellt präzis kuratierte Projekte vor. Dies können Solo-Präsentationen eines individuellen Künstlers sein oder Juxtapositionen und Themen-Exponate von Künstlern unterschiedlicher Kulturen und Generationen oder mit unterschiedlichen künstlerischen Herangehensweisen.
Statements: In diesem Sektor stellt Art Basel aufregende neue Soloprojekte von jungen, aufstrebenden Künstlern vor.
Edition: Führende Verleger von Editionen, Druckgrafiken und Serien zeigen das Resultat ihrer Zusammenarbeit mit bekannten Künstlern.
Unlimited: Unlimited ist eine kuratierte Plattform für Projekte, die die Beschränkungen klassischer Messestände überschreiten. Unlimited fand erstmals im Jahr 2000 unter dem damaligen Direktor Samuel Keller und mit Simon Lamunière als Kuratorin statt. Die innovativen Werke beinhalten riesige Skulpturen und Bilder, Videoprojektionen, gross angelegte Installationen und Live Performances. Seit 2012 wird Unlimited von dem New Yorker Kurator Gianni Jetzer kuratiert.
Parcours: Parcours bespielt die historischen Quartiere Basels mit ortsspezifischen Skulpturen, Interventionen und Performances von bekannten internationalen Künstlern und aufstrebenden Talenten. Parcours wurde bis 2015 von Florence Derieux kuratiert. Ab 2016 übernimmt der Basler Samuel Leuenberger. Art Basel Parcours ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
Film: Art Basels Filmprogramm von und über Künstler dauert eine Woche. Die Kuratoren sind die in Kairo ansässige Maxa Zoller und der Zürcher Sammler This Brunner. Magazines: Kunstpublikationen aus der ganzen Welt legen an der Messe ihre Magazine aus.
Ergänzend zu den acht Sektoren finden an der Art Basel zahlreiche Gespräche (Conversations, Salon) statt. Zu den dort behandelten Themen gehören das Sammeln und Ausstellen von Kunst, das Kunstverständnis aus einer geografischen und historischen Perspektive sowie zeitlose Themen aus der Szene der Zeitgenössischen Kunst. Künstler, Galeristen, Kunsthistoriker, Kuratoren, Museumsdirektoren, Herausgeber und Sammler nehmen an Podiumsdiskussionen teil, signieren Bücher und geben Interviews.
Ausserhalb der Messehallen gibt es Ausstellungen in Basels kulturellen Institutionen. Dazu zählen beispielsweise Fondation Beyeler, Kunstmuseum Basel, Kunsthalle Basel, Tinguely Museum und Kunsthaus Baselland.
Hauptsponsor der Art Basel in Basel ist seit 1994 die Bank UBS. 1999 wurde diese Partnerschaft auch auf Unlimited ausgeweitet. Zu den Nebensponsoren gehören Davidoff, AXA Art, Netjets Europe, Audemars Piguet und The Absolut Art Bureau.
Rechtzeitig zur Show in 2013 wurde der Neubau der Messe Basel unter der Leitung der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron fertiggestellt.
Die US-amerikanische Ausgabe der Art Basel findet seit 2002 jeden Dezember statt. Wie an ihrem Pendant in Basel trifft sich dort die internationale Kunstwelt. Im Jahr 2014 nahmen 267 Galerien aus 31 Ländern teil. Es kamen 73.000 Sammler, Künstler, Händler, Kuratoren, Kritiker und Kunstfreunde.
Die Art Basel in Miami Beach gliedert sich in neun Sektoren: Galleries: Mehr als 190 der weltweit führenden Galerien für moderne und zeitgenössische Kunst aus Nordamerika, Lateinamerika, Europa, Asien und Afrika stellen Malereien, Zeichnungen, Skulpturen, Installationen, Drucke, Fotografien, Filme, Videos und digitale Kunst von mehr als 4000 Künstlern aus.
Nova: Nova ist für Galerien, die einen, zwei oder drei Künstler präsentieren möchten, deren Werke in den vergangenen drei Jahren entstanden sind. Die hier ausgestellten Werke sind in Nova oftmals das erste Mal überhaupt zu sehen und wurden häufig gerade erst fertig gestellt.
Positions: Diese Plattform ermöglicht es Kuratoren, Kritikern und Sammlern, Nachwuchstalente zu entdecken. Hier stellen einzelne Künstler eines ihrer wichtigsten Werke vor.
Edition:Verleger von Editionen, Druckgrafiken und Serien zeigen das Resultat ihrer Zusammenarbeit mit bekannten Künstlern.
Kabinett: Die Teilnehmer des Kabinett-Sektors werden aus dem Galleries-Sektor ausgewählt. In einem eigenen, markierten Bereich ihres Stands präsentieren sie kuratierte Ausstellungen. Deren Konzepte sind vielfältig und beinhalten u.a. themenspezifische Gruppenausstellungen, kunsthistorische Präsentationen und Einzelpräsentationen von Künstlern.
Public: Public bespielt den öffentlichen Collins Park mit Outdoor-Skulpturen, Interventionen und Performances. Public wird seit 2011 in Zusammenarbeit mit dem Bass Museum of Art durchgeführt.
Survey: Survey präsentiert kunsthistorische Projekte. Diese können Einzelpräsentationen eines einzelnen Künstlers sein, aber auch Juxtapositionen oder themenspezifische Ausstellungen von Künstlern, welche eine grosse Bandbreite an Kulturen, Generationen und künstlerischen Ansätzen repräsentieren.
Magazines: Kunstpublikationen aus der ganzen Welt legen an der Messe ihre Magazine aus.
Ergänzend zu den neun Sektoren finden an der Art Basel Miami Beach zahlreiche Gespräche (Conversations, Salon) statt. Zu den dort behandelten Themen gehören das Sammeln und das Ausstellen von Kunst, das Kunstverständnis aus einer geografischen und historischen Perspektive sowie Themen aus der Szene der Zeitgenössischen Kunst. Künstler, Galeristen, Kunsthistoriker, Kuratoren, Museumsdirektoren, Herausgeber und Sammler nehmen an Podiumsdiskussionen teil, signieren Bücher und geben Interviews.
Während der Messezeit öffnen jedes Jahr Miamis führende Privatsammlungen für die Messebesucher. Darunter sind u.a. die Rubell Family Collection, Cisneros Fontanals Art Foundation, die De la Cruz Collection Contemporary Art Space, World Class Boxing, die Margulies Collection and die Dacra Collection. Zusätzlich stimmen Museen aus der Region Miami, die Eröffnung ihrer alljährlichen Outdoor-Kunst-Ausstellungen mit der Art Basel in Miami Beach ab. Dazu zählen u.a. das Miami Art Museum, Bass Museum of Art, Norton Museum, Wolfsonian-FIU und MOCA North Miami.
Hauptsponsor der Art Basel in Miami Beach ist seit 2002 UBS. Weitere Sponsoren sind Davidoff, NetJets US und Audemars Piguet.
Die Art Basel in Hong Kong ist die grösste jährliche Kunstmesse Asiens. Seit ihrer Premiere im Jahr 2013 im Hong Kong Convention and Exhibition Centre (HKCEC) findet sie jedes Frühjahr statt. 2015 nahmen 233 Galerien aus 37 Ländern teil, es kamen mehr als 60.000 Künstler, Sammler, Museumsdirektoren, Kuratoren und Kunstfans.
Die Art Basel in Hong Kong gliedert sich in sechs Sektoren:
Galleries: Der Hauptsektor vereint die weltweit führenden Galerien für moderne und zeitgenössische Kunst.
Insights: Enthält Projekte, die eigens für die Art Basel in Hong Kong entwickelt wurden. Die teilnehmenden Galerien müssen zu 50 %aus Asien oder der Asien-Pazifik-Region stammen (von der Türkei bis Neuseeland, inklusive Asien, Mittlerer Osten und der indische Subkontinent) und die Werke von Künstlern aus jener Region exklusiv ausstellen. Zu den Projekten zählen Einzelausstellungen, außergewöhnliche kunsthistorisch themen sowie themenspezifische Ausstellungen von einem oder mehrere Künstlern.
Discoveries: Eine weltweite Plattform für aufstrebende zeitgenössische Künstler. Discoveries zeigt die Arbeit der „nächsten Generation“ zu einem frühen Zeitpunkt ihres Schaffens. Die teilnehmenden Galerien zeigen einen Ausschnitt von einem oder zwei Künstlern aus dem Programm ihrer Galerie. Die präsentierten Werke sollten möglichst neu und eigens für die Show hergestellt worden sein.
Encounters: Zeigt besonders große Skulpturen und Installationen von Künstlern und überschreitet die Beschränkungen klassischer Messestände. Encounters präsentiert die Werke an prominenten Orten in den Messehallen. Kuratorin ist Alexie Glass-Kantor, Executive Director des Art Space, Sydney. Film: Das Programm besteht aus Filmen von und über Künstler. Film wird kuratiert von Li Zhenhua, Direktor und Gründer des Beijing Art Labs.
Magazines: Kunstpublikationen aus der ganzen Welt legen an der Messe ihre Magazine aus.
Ergänzend zu den sechs Sektoren finden an der Art Basel in Hong Kong zahlreiche Gespräche (Conversations, Salon) statt. Zu den dort behandelten Themen gehören das Sammeln und das Ausstellen von Kunst, das Kunstverständnis aus einer geografischen und historischen Perspektive sowie allgemeine Themen aus der Szene der zeitgenössischen Kunst. Künstler, Galeristen, Kunsthistoriker, Kuratoren, Museumsdirektoren, Herausgeber und Sammler nehmen an Podiumsdiskussionen teil, signieren Bücher und geben Interviews.
Hauptsponsor der Art Basel in Hong Kong ist UBS. Weitere Sponsoren sind u.a. Davidoff, Netjets und Audemars Piguet.
Die Art Basel zieht ein internationales Publikum von Künstlern, Galeristen, Sammler, Museumsdirektoren und Kuratoren, sowie Menschen, die sich für moderne und zeitgenössische Kunst des 20. und 21. Jahrhundert begeistern, an.

Michael Pamer

Michael Pamer (* 3. September 1782 in Neulerchenfeld; † 4. September 1827 in Wien) war ein österreichischer Komponist.

Pamer stammte aus armen Verhältnissen und wurde als Geiger und Kapellmeister in der Rossau bei Wien bekannt. Die Komponisten Johann Strauss (Vater) und Joseph Lanner lernten bei ihm das Handwerk als Geiger und Bratschist. Nachdem ihn ein bösartiges Geschwür am linken Zeigefinger an der Ausübung seines Berufes hinderte, starb er im Alter von 45 Jahren in seiner Wohnung in der Neustiftgasse 5 in Wien-Neubau.
Als Zeitgenosse der Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert und Ludwig van Beethoven wird Michael Pamer als der frühe Vater des Wiener Walzers bezeichnet.
In seinen frühen Kompositionen finden sich noch Elemente der traditionellen Volksmusik. Sein Spätwerk beinhaltet den formalen Aufbau des großen Walzer, bestehend aus einer thematischen Introduktion, einer Folge mehrerer Walzer und einer abschließenden Coda. Die große Neuerung war die von ihm erfundene Trennung von Melodie und rhythmisierter Begleitung.

Pilatus PC-10

Pilatus PC-10 war die gemeinsame Bezeichnung unterschiedlicher Entwürfe für ein zweimotoriges Flugzeug des Herstellers Pilatus Aircraft, von denen jedoch keiner die Produktionsreife erreichte.

Der erste Entwurf war im Prinzip eine unveränderte Pilatus PC-8D, die anstelle der Kolbenmotoren mit Propellerturbinen ausgestattet gewesen wäre.
Unter der Bezeichnung PC-10 Minitwin wurde eine Maschine für 11 Personen entworfen, die auf der linken Hinterrumpfseite über ein Frachttor mit integrierter Passagiertür verfügte. Das Flugzeug hatte eine projektierte Gesamtlänge von 11,44 m und eine von Höhe 4,75 m bei einer Spannweite von 16 m.
Unter der Bezeichnung Twin Projekt PC-10 wurde ein etwas grösseres Flugzeug entworfen, das lediglich auf der linken Rumpfseite über eine Passagierschiebetüre verfügte, die sich nach hinten öffnete. Dafür war im Rumpfheck eine Laderampe integriert. Das Flugzeug hätte eine Gesamtlänge von 13,50 m, eine Höhe von 6,08 m und eine Spannweite von 19 m gehabt. Die Maschine sollte 16 Personen oder knapp 2 Tonnen Fracht transportieren können. Si wäre mit einem festen Bugfahrwerk ausgestattet worden und von zwei Garrett AiResearch TPE-331 oder Pratt & Whitney PT6A-27 Turboproptriebwerken angetrieben worden. Äusserlich glichen die beiden letztgenannten Entwürfe bezüglich Fahrwerk, Tragflächen und Triebwerksanordnung stark der DHC-6 Twinotter, jedoch handelte es sich beim Höhenleitwerk als augenscheinlichem Unterschied um eine vergrösserte Ausführung der bei der Pilatus PC-6 und Pilatus PC-8 Twin Porter verwendeten Auslegung, das über keine Pfeilung verfügt. Das Projekt wurde nicht weiterverfolgt.
Externale Bilder
Baureihen:  P-1 | SB-2 | P-2 | P-3 | P-4 | P-5 | PC-6 | PC-7 | PC-8D | PC-9 | PC-10 | PC-11 | PC-12 | PC-21 | PC-24