Kurt Henkels

Kurt Henkels (* 17

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. Dezember 1910 in Solingen; † 12. Juli 1986 in Hamburg) war ein deutscher Musiker und Bandleader, der seine größten Erfolge mit dem Rundfunk-Tanzorchester Leipzig mit Swing-Titeln hatte.

Henkels, geboren als Sohn eines Werkmeisters, hatte seit seinem achten Lebensjahr Violinunterricht. Nach der Schulzeit erlernte er auf Wunsch seiner Eltern zunächst einen bürgerlichen Beruf im graphischen Gewerbe. Dann studierte er Violine in Solingen, Wuppertal und Köln. Mit 32 Jahren war Kurt Henkels, der zuvor schon mit eigener Band aufgetreten war, Berufsmusiker. Er spielte inzwischen auch Klarinette und Saxophon und gastierte mit seinem Orchester nun überall in Deutschland. 1941 wurde Kurt Henkels zum Wehrdienst einberufen, den er bis 1944 als Klarinettist bei einem Musikkorps in Danzig verbrachte. Nach Kriegsende und seiner Entlassung aus der Wehrmacht stellte er ein Orchester aus jungen Musikern in Leipzig zusammen, das mit großem Erfolg im dortigen „Capitol“ und im „Hotel Elstertal“ gastierte

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. Die Rundfunkverantwortlichen in Leipzig wurden auf die Band aufmerksam und 1947 erhielt Henkels von der damals sowjetischen Intendanz des Senders Leipzig den Auftrag zur Zusammenstellung einer Big Band. Aus dem „Leipziger Tanzorchester Kurt Henkels“ wurde am 1. September 1947 das Tanzorchester des Senders Leipzig, Leitung Kurt Henkels.

Zu den Gründungsmitgliedern des Tanzorchesters des Leipziger Senders gehörten namhafte Musiker wie Rolf Kühn (Klarinette, Saxophon), Walter Eichenberg (Trompete), Günter Oppenheimer (Piano) und Fips Fleischer (Schlagzeug). Die Leipziger Big Band wurde schnell zu einer der bekanntesten und beliebtesten im Osten Deutschlands, war aber auch im Westen des geteilten Landes populär und machte in Fachkreisen auch international von sich reden. Schon 1951 gab es den ersten großen internationalen Erfolg. Mit ihrer Progressive-Jazz-Aufnahme von Ray Nobles Cherokee belegte Henkels mit seinem Leipziger Orchester beim französischen Disc-Wettbewerb den dritten Platz hinter Ellington und Basie.

Während der nächsten Jahre machte Henkels mit seinem Orchester nicht nur in Leipzig Aufnahmen für den Rundfunk, sondern spielte auch zahlreiche Schallplatten für das AMIGA-Label ein. Zu den von ihm begleiteten Gesangssolisten gehörten Irma Baltuttis, Ilja Glusgal, Rita Paul, Bully Buhlan, das Cornel Trio, Fred Frohberg, Udo Jürgens, Paul Kuhn, Fred Weyrich, Horst Winter, Fred Bertelmann, Conny Froboess und Evelyn Künnecke. Einige der Starsolisten der Band wie der Trompeter Horst Fischer, der Klarinettist Rolf Kühn und der Saxophonist Werner Baumgart allerdings verließen schon 1949 bzw. Anfang der 1950er Jahre das Leipziger Orchester und gingen nach Westberlin oder in die Bundesrepublik.

Das Orchester gab in den 1950er Jahren Gastspiele in Moskau, Budapest, Prag und anderen Städten. Soweit dabei Jazz gespielt wurde, bewegte sich Henkels nun in einem stilistisch engeren Rahmen, wie er von Orchestern wie Glenn Miller, Tommy Dorsey, Les Brown und Ray Anthony markiert wurde. Nach einem Konzert in Prag im Mai 1959, bei dem die Band enthusiastisch gefeiert worden war, wurden Henkels von staatlicher Stelle mitgeteilt, ihm würden weitere Auslandsauftritte untersagt. Zu diesem Zeitpunkt war verfügt worden, dass das Repertoire seines Orchesters einen Anteil ausländischer Kompositionen von nicht mehr als 40 % enthalten dürfe. Repertoirelisten mussten zur Genehmigung vorgelegt werden. Folgen, der seit 1955 von Moskau ausgehenden kulturpolitischen Wende.

Im Juli 1959 übersiedelte Henkels von Leipzig zunächst nach München und dann nach Hamburg. Er begründete seine Entscheidung mit zunehmenden Diskrepanzen mit der staatlichen Leitung des DDR-Rundfunks über Funktion und Repertoire der Band. Die letzte Platte des Amiga-Labels, auf dem sein Name genannt wurde, war „Ferdinand“. Seine zwei letzten Einspielungen lt. Aufnahmeliste sind „Garofitza“ und „Swing-Express“; auf ihnen sucht man seinen Namen vergebens. Nachdem Kurt Henkels im Westen war, wurde sein Name gestrichen. Die Leitung des Rundfunk-Tanzorchesters Leipzig übernahm jetzt dessen bisheriger Trompeter und Arrangeur Walter Eichenberg. Von den hunderten Aufnahmen des RTO Leipzig vor 1960 erscheinen einige auf späteren Oldie-Zusammenstellungen des VEB Deutsche Schallplatten Berlin, aber stets ohne Angabe des Orchesterleiters.

Bald nach seiner Übersiedlung nahm Kurt Henkels mit einem Studio-Orchester für das Ariola-Label die LP Von Acht bis um Acht mit Tanzmusik- und Swing Titeln auf. Als Solisten wirkten hierbei Horst Fischer, Albert Mangelsdorff, Rolf Kühn, Roy Etzel, Macky Kasper und Peter Kreuder mit.

In Hamburg leitete Henkels ab 1961 das NDR Studioorchester beim dortigen Fernsehen NDR, wobei er dem kommerziellen Zwang des Fernsehens Rechnung tragen musste. 1963 gab er dessen Leitung an Rolf Kühn ab und gründete ein eigenes Orchester beim ZDF. Dort wirkte er mit seiner Band als Begleitorchester mehrerer bundesweit ausgestrahlter Fernsehshows. 1966 zog Henkels sich von der Bühne zurück. Seitdem Henkels 1959 die DDR verlassen hatte, war sein Name von den DDR-Machthabern totgeschwiegen worden. Jetzt, nachdem Henkels in der Bundesrepublik kein künstlerischer Erfolg mehr beschieden war, holte die SED zur endgültigen Abrechnung mit dem missliebigen Republikflüchtling aus. Das Zentralorgan der Partei widmete dem „Verräter“ einen längeren mit Böswilligkeiten gespickten Beitrag. Henkels war seinerzeit als Handelsvertreter u.a. als Reisender eines amerikanischen Fernunterrichtsunternehmens tätig, für das er in Hausbesuchen um Mitglieder warb. Später arbeitete er noch einige Jahre als Mitarbeiter des Chappell-Verlages in Hamburg, in dessen Auftrag er Kontakt mit den deutschen Sendern hielt.

Kurt Henkels war verheiratet mit Magdalena Henkels geb. Koch . Aus der Ehe entstammen ein Sohn und eine Tochter.

Karl Martin Graß

Karl Martin Friedrich Graß (* 1. August 1937 in Harburg, Schwaben) ist ein deutscher Historiker und CDU-Politiker.

Karl Martin Graß wurde 1937 als Sohn des Volkswirtes Friedrich Graß geboren. Nach dem Schulbesuch in Harburg, Bad Bergzabern und Landau legte er 1956 das Abitur ab

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. Anschließend studierte er Geschichte sowie Klassische Philologie, Philosophie und Politische Wissenschaft in Heidelberg und München und zuletzt wieder in Heidelberg. Dort promovierte er 1966 bei Werner Conze mit einer Arbeit über Edgar Julius Jung, einen Freund seines Vaters, zum Dr. phil.

1965 wurde Graß Mitarbeiter des Arbeitskreises für moderne Sozialgeschichte in Heidelberg, 1968 Wissenschaftlicher Assistent an der Pädagogischen Hochschule Kaiserslautern. 1969 wechselte er zur Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Rheinland-Pfalz, Abteilung Landau.

Nach dem Studium wandte Graß sich der Politik zu: In den 1970er und 80er Jahren war Graß politischer Berater des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel: Als Mitglied des Herforder Kreises entwarf er dessen gesellschaftspolitische Linie mit.

1976 gehörte Graß 244 Tage lang dem Deutschen Bundestag als Abgeordneter für die Christlich Demokratische Union (CDU) an.

Ölmühle Tiengen

Die Ölmühle Tiengen auch Alte Ölmühle Tiengen ist eine Ölmühle in der Stadt Tiengen im Klettgau

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. Sie befindet sich unterhalb der Schlossmühle Tiengen beim Schloss Tiengen.

Bauarbeiten an der Ölmühle werden 1718 erwähnt, sie dürfte aber bereits früher bestanden haben. Die Ölmühle war bis 1952 in Betrieb und es wurden unter anderem Walnüsse, Haselnüsse, Bucheckern, Lein, Raps und Mohn und zu Öl verarbeitet. 1970 entdeckte der Geschichtslehrer Karl Benda das im Verfall begriffene Gebäude und gründete den Verein zur Erhaltung der Ölmühle Tiengen

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. Seit 1999 werden im Rahmen von Vorführungen das Mahlwerk und die Presse im Betrieb gesetzt. Die Wasserkraft für das oberschlächtige Wasserrad liefert der Talbach, der dann je nach Werk, das er antreibt, Mühlbach oder Ölbach bzw. Stadtbach genannt wird

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.

Koordinaten:

Japan Transocean Air

Flughafen Naha

Japan Transocean Air Co., Ltd. (japanisch 日本トランスオーシャン航空株式会社, Nihon Toransuōshan Kōkū Kabushiki-gaisha, kurz JTA) ist eine japanische Regionalfluggesellschaft mit Sitz in Naha (Okinawa) und Basis auf dem Flughafen Naha.

Japan Transocean Air wurde am 20. Juni 1967 als Nansei Kōkū K.K. (南西航空株式会社, englisch Southwest Air Lines, kurz SWAL) gegründet und begann mit dem Flugbetrieb im Juli 1967 mit Convair CV-240. Ab 1968 kamen acht zweimotorige Propeller-Flugzeugen des japanischen Typs NAMC YS-11 hinzu. Von 1973 bis 1978 beschaffte die Fluggesellschaft vier zweimotorige De Havilland Canada DHC-6. Ab Mai 1978 kamen dann die ersten Jets des Typs Boeing 737-200 zum Einsatz. Es wurden sieben Maschinen neu und weitere zwei gebraucht gekauft.

Den heutigen Namen erhielt die Gesellschaft im Juli 1993. Von 1994 bis 2002 wurden acht neue und sieben gebrauchte Boeing 737-400 in den Flottenpark eingereiht, darunter vier von Hapag-Lloyd. Bei technischen Problemen innerhalb der Muttergesellschaft Japan Airlines (JAL) leiht JTA seine Maschinen an JAL aus. JTA ist für die Wartungsarbeiten an den Boeings 737-400 der JAL Group zuständig. JTA ist im Besitz von 69,8&nbsp mcm taschen sale;% der Anteile an Ryūkyū Air Commuter.

Japan Transocean Air befindet sich im Besitz von Japan Airlines (51,1 %), Naha Airport Terminal (17 %), der Präfektur Okinawa (12

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,9&nbsp mcm taschen sale;%) und zu 19,1 % im Streubesitz.

Japan Transocean Air fliegt von ihrer Heimatbasis in Naha nationale Ziele in Japan an.

Mit Stand Juni 2016 besteht die Flotte der Japan Transocean Air aus sieben Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 14,6 Jahren:

Air Do • Air Japan • All Nippon Airways • ANA Wings • Fuji Dream Airlines • Hokkaido Air System • Ibex Airlines • J-Air • Japan Air Commuter • Japan Airlines • Japan Transocean Air • Jetstar Japan • New Central Airservice • Nippon Cargo Airlines • Oriental Air Bridge • Peach Aviation • Ryūkyū Air Commuter • Skymark • Solaseed Air • Spring Airlines Japan • StarFlyer • Vanilla Air

AirAsia Japan • Air Central • Air Next • Air Nippon • Air Nippon Network • Harlequin Air • JAL Express • JALways • Japan Air System • Japan Asia Airways • Manchuria Aviation Company • Japan Domestic Airlines • Southwest Air Lines • Toa Airways • Toa Domestic Airlines

Truman Everts

Truman C. Everts (* 1816 in Burlington, Vermont; † 16. Februar 1901 in Hyattsville, Maryland) war ein US-amerikanischer Forscher und Unglücksrabe, der an der Washburn-Langford-Doane-Expedition von 1870 durch das Gebiet des heutigen Yellowstone-Nationalparks teilnahm. Dabei wurde er zum Namensgeber des Mount Everts.

Truman Everts war einer von sechs Söhnen eines Kapitäns auf den Großen Seen. Vermutlich war er verheiratet; doch ist davon nichts weiter bekannt als dass er eine Tochter namens Elizabeth (Bessie) hatte, die sich um sein Haus in Helena kümmerte. Er lebte an verschiedenen Orten in den Bundesstaaten Michigan, Kentucky, New York, Montana und schließlich Maryland.

Im amerikanischen Bürgerkrieg diente Everts als Sanitäts-Beauftragter

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, unter anderem bei Fredericksburg, wo er auf Philetus Walter Norris, den späteren Superintendenten des Yellowstone-Nationalparks, traf.

1865 ernannte ihn US-Präsident Abraham Lincoln zum Steuerbeamten des neuen Territoriums Montana. Diese politische Position verlor er fünf Jahre später wieder. Everts suchte eine neue Herausforderung und meldete sich für die Washburn-Langford-Doane-Expedition.

Mit 54 Jahren war Everts der älteste Teilnehmer der Expedition.

Bereits am ersten Tag geschah sein erstes Missgeschick. Er hatte sich entlang des Weges mit Beeren bedient, die ihm nicht gut bekommen waren. Er wurde krank und hielt die Expedition zwei Tage lang auf.

Seine Missgeschicke während der Expedition, für die er bekannt wurde, begannen am 9. September 1870. Everts entfernte sich bei heftigem Wind zu weit von seinen Kollegen und verirrte sich südlich des Yellowstone Lakes. Am nächsten Tag riss sein Pferd mit all seinen Habseligkeiten aus, ausgenommen dem, was er bei sich trug. Ob der kurzsichtige Everts auch noch seine Brille verlor, ist umstritten. Jedenfalls führte er keinen Proviant mit sich. Auf der Suche nach dem Pferd verirrte er sich gänzlich. Bald entdeckte er den Heart Lake (Wyoming), verwechselte ihn jedoch mit dem Yellowstone Lake. Den Mount Sheridan westlich des Heart Lake hielt er für das nördliche Ende des Two Ocean Plateaus. Everts verirrte sich immer stärker; bald war er vor Hunger erschöpft. Nach vier Tagen ohne Nahrung entdeckte er eine Elk-Distel, deren Wurzel er aß. Möglicherweise war die Elk-Distel die einzige Pflanze, die der kurzsichtige Everts richtig erkennen konnte; immerhin war sie größer als viele andere.

Er ernährte sich weiter von der Distel, die ihn knapp vor dem Hungertod bewahrte. Einmal konnte er einen kleinen Vogel fangen, den er roh verzehrte. An verschiedenen Orten hinterließ er Nachrichten für seine Kollegen; doch diese fanden die Notizen nicht, ebenso wenig wie Everts die Nachrichten seiner Kollegen fand. Everts sah weder die Signalfeuer des Trupps noch hörte er deren Gewehrsalven.

Am 11. oder 12. September griff ein Puma Everts an. Everts rettete sich auf einen Baum. Vermutlich am 12. September wurde er von einem Schneesturm überrascht. Völlig durchfroren und pudelnass fand er eine Heiße Quelle, an der er sich wärmte. Zusätzlich gelang es ihm

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, mit einem Opernglas ein Feuer zu entfachen. Er blieb wahrscheinlich bis zum 19. September dort, eventuell bis zum 20.

In einer späteren Nacht saß Everts an einem Feuer. Pumaschreie und Wolfsgeheul ließen ihn lange keinen Schlaf finden. Allmählich übermannte ihn der Schlaf, er kippte ins Feuer und verbrannte sich an der Hand.

Einige Nächte später geschah ihm ein weiteres Missgeschick: Der Wind trug die Flammen seines Lagerfeuers zu den nahegelegenen Bäumen und Büschen und verursachte einen Waldbrand. Everts holte sich vermutlich schwerere Brandverletzungen.

Er umging den Yellowstone Lake im Westen und folgte anschließend dem Yellowstone River nordwärts. Nach vier weiteren Tagen ohne Nahrung war Everts vor Hunger und Kälte so erschöpft, dass er halluzinierte. Er sprach mit imaginären Personen und verlor jeglichen Zeitsinn. Endlich fand er in einer warmen Quelle nahe den Lower Falls einige Elritzen, die er im Zustand größter Erschöpfung roh aß; doch konnte sein Magen die Nahrung nicht behalten.

Beim Tower Fall angelangt, benötigte er einen halben Tag, um eine einzige Heuschrecke zu fangen; in der zweiten Tageshälfte versuchte er erfolglos, sich eine Forelle zu angeln. Niedergeschlagen entschloss er sich am Abend, sich fortan nur noch von Disteln zu ernähren.

Am nächsten Morgen zog ein Schneesturm auf und zwang Everts die folgenden beiden Nächte, am Feuer zu verharren. Glücklicherweise fand er im Wald genügend Disteln und füllte seine Taschen damit, bevor er weiter marschierte.

Zwei oder drei Tage bevor er gerettet wurde, fiel er beim Aufstieg auf einen Hügel vor Erschöpfung in einen Salbeibusch und schlief sofort ein. Als Everts erwachte, hatte er keine Ahnung, wie lange er dort geschlafen hatte; immerhin konnte er sich erheben und seinen Marsch fortsetzen. Am nächsten Abend wollte er mit seinem Opernglas Feuer machen, stellte jedoch fest, dass er es verloren hatte. Völlig verzweifelt wanderte er die ganze Nacht über etwa acht Kilometer zurück zu jenem Salbeibusch, an welchem er das letzte Mal geschlafen hatte. Dort fand er tatsächlich das Opernglas wieder. Er machte erneut kehrt und erreichte gegen Abend seine Lagerstätte

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, an der er das Fehlen des Glases bemerkt hatte. Mittlerweile war es sehr kalt geworden und es hatte wieder zu schneien begonnen. Everts musste das Feuer die ganze Nacht in Gang halten; an Schlaf war nicht zu denken. Trotz des Sturmes trottete er am nächsten Morgen weiter. Am Abend zeigte sich die Sonne kaum und seine Hände zitterten so heftig, dass er nur mit größter Mühe ein Feuer entfachen konnte.

Am nächsten Tag zog erneut ein Sturm auf. Everts schleppte sich weiter, war aber so erschöpft, dass er bald wieder rasten musste und ein Feuer zu entfachen versuchte. Es gelang ihm nicht mehr. Auf allen Vieren kroch er weiter.

Inzwischen hatte Judge Lawrence, ein Geschäftspartner des Expeditionsteilnehmers Cornelius Hedges, eine Belohnung von 600 Dollar für Everts Rettung ausgestellt. Es war Jack Baronett, der Everts als erster entdeckte. Am 16. Oktober erblickte er weit entfernt etwas Dunkles auf allen Vieren kriechen. Er hielt es für einen Schwarzbären und wollte in einem ersten Impuls gleich schießen, entschloss sich dann aber, erst näher heran zu gehen. Bald bemerkte er, dass es sich um keinen Bären handeln konnte. Als er das Unbekannte als Mensch identifizierte, sprach er den kriechenden Everts an. Dieser war nicht mehr fähig, ihm zu antworten. Plötzlich erkannte Baronett, wen er vor sich hatte und hob Everts, der nicht mehr viel mehr als Skelett war, auf die Schultern und trug ihn hinunter zum Gardiner River. Dort entfachte er ein Feuer und braute Everts einen Tee. George A. Pritchett, ein anderes Mitglied des Suchtrupps, gesellte sich zu ihnen. Everts war lange im Delirium. Erst nach etlichen Tagen konnte er die etwa 30 Kilometer zu einer Hütte von Mineuren unter die Füße nehmen, begleitet von seinen beiden Rettern. Die Turkey-Pen-Hütte befand sich knapp drei Kilometer östlich des Roosevelt-Bogens bei Gardiner, etwas nördlich des heutigen Yellowstone-Nationalparkes. Everts blieb etliche Tage dort, bevor er über Bozeman nach Helena zog. Baronett soll seine Belohnung nie erhalten haben. Lawrence verwies darauf, dass Everts noch lebte und die Belohnung selbst bezahlen konnte und Everts behauptete, er hätte auch ohne Baronetts Hilfe in die Zivilisation zurückgefunden.

Everts’ Irrmarsch durch den heutigen Yellowstone-Nationalpark dauerte 37 Tage, in denen er rund 80 Kilometer zurücklegte.

Seither wird die Elk-Distel auch Everts-Distel genannt. Ebenfalls nach ihm benannt wurde der Mount Everts, der etwas östlich von Mammoth Hot Springs liegt, den er aber nie erreicht hatte. Der Mount Everts war nicht der Berg, an dem Everts gerettet wurde; wegen eines Missverständnisses wurde der falsche Berg nach ihm benannt. Ein Bach auf der Ostseite des Mount Everts heißt Rescue Creek.

Everts notierte seine Erlebnisse und veröffentlichte diese 1871 unter dem Titel Thirty-Seven Days of Peril. Zusammen mit seiner Tochter Bessie besuchte er später das Yellowstone-Gebiet nochmals.

Mit 64 oder 65 Jahren heiratete Everts erneut, diesmal eine Vierzehnjährige. Er zog mit ihr nach Toledo, Ohio und später nach Washington D.C., wo er als Postbeamter arbeitete. Mit knapp 75 wurde er Vater eines Sohnes (Truman Everts Jr.) und lebte danach noch zehn Jahre lang. Seine letzten Jahre verbrachte er in Hyattsville, Maryland. Dort starb er am 16. Februar 1901 an einer Lungenentzündung. Er wurde auf dem Glenwood Cemetery beerdigt. Everts’ Frau starb 1947 und wurde ebenfalls auf dem Glenwood Cemetery bestattet.

Kanton La Guiche

Der Kanton La Guiche ist eine französische Verwaltungseinheit im Arrondissement Charolles, im Département Saône-et-Loire und in der Region Bourgogne. Sein Hauptort ist La Guiche. Vertreter im Generalrat des Départements ist seit 2008 Jean-François Lautissier (PS).

Der Kanton ist 182,14&nbsp

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;km² groß und hat 3180 Einwohner (1999), was einer Bevölkerungsdichte von 17 Einwohnern pro km² entspricht. Er liegt im Mittel 348 Meter über Normalnull, zwischen 217 Metern in Saint-Martin-la-Patrouille und 500 Metern in Saint-Martin-de-Salencey.

Der Kanton besteht aus elf Gemeinden:

Autun-1 • Autun-2 • Blanzy • Chagny • Chalon-sur-Saône-1 • Chalon-sur-Saône-2 • Chalon-sur-Saône-3 • Charolles • Chauffailles • Cluny • Cuiseaux • Digoin • Gergy • Givry • Gueugnon • Hurigny • La Chapelle-de-Guinchay • Le Creusot-1 • Le Creusot-2 • Louhans • Mâcon-1 • Mâcon-2 • Montceau-les-Mines • Ouroux-sur-Saône • Paray-le-Monial • Pierre-de-Bresse • Saint-Rémy • Saint-Vallier • Tournus

Autun-Nord | Autun-Sud | Beaurepaire-en-Bresse | Bourbon-Lancy&nbsp

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;| Buxy | Chagny | Chalon-sur-Saône-Centre | Chalon-sur-Saône-Nord | Chalon-sur-Saône-Ouest | Chalon-sur-Saône-Sud | Charolles | Chauffailles | Cluny | Couches | Cuiseaux | Cuisery | Digoin | Épinac | Givry | Gueugnon | Issy-l’Évêque | La Chapelle-de-Guinchay | La Clayette | La Guiche | Le Creusot-Est | Le Creusot-Ouest | Louhans | Lucenay-l’Évêque | Lugny | Mâcon-Centre | Mâcon-Nord | Mâcon-Sud | Marcigny&nbsp

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;| Matour | Mesvres | Montceau-les-Mines-Nord | Montceau-les-Mines-Sud | Montcenis | Montchanin | Montpont-en-Bresse | Montret | Mont-Saint-Vincent | Palinges | Paray-le-Monial | Pierre-de-Bresse | Saint-Bonnet-de-Joux | Saint-Gengoux-le-National | Saint-Germain-du-Bois | Saint-Germain-du-Plain | Saint-Léger-sous-Beuvray | Saint-Martin-en-Bresse | Semur-en-Brionnais | Sennecey-le-Grand | Toulon-sur-Arroux | Tournus | Tramayes | Verdun-sur-le-Doubs

Phono-semantische Angleichung

Phono-semantische Angleichung (PSA) ist ein Begriff der Sprachwissenschaft, der von Ghil’ad Zuckermann von der Universität Adelaide eingeführt wurde.

Gemeint ist damit ein getarntes Entlehnen, bei dem ein Fremdwort mit einer phonetisch und semantisch ähnlichen

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, bereits existenten autochthonen Wurzel oder einem solchen Wort abgestimmt wird

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. Dementsprechend kann PSA alternativ auch definiert werden als die Einführung eines Neologismus, der sowohl die Bedeutung als auch den ungefähren Klang eines parallelen Ausdrucks der QS (Quellsprache, Source Language) bewahrt und dafür bereits existente Lexeme oder Wurzeln der ZS (Zielsprache, Target Language) benutzt.

PSA reflektiert kulturelle und soziale Wechselwirkungen und offenbart oft die Versuche einer Kultur, ihre Identität zu bewahren, wenn sie mit übermächtigen fremden (z.B. amerikanischen) Einflüssen konfrontiert ist, ohne sich diesen zu verschließen. In diesem neuen Jahrtausend machen Kommunikationstechnologien den immer stärker werdenden Kontakt zwischen Kulturen und Sprachen immer einfacher. Unter dem Einfluss von Satellitenfernsehen und Internet erreicht die Mobilität des Wortes ein bisher nicht gekanntes Ausmaß.

Das englische Wort dubbing (dt. Synchronisation, bei Film, Fernsehen etc.) wurde auf dem Weg ins Israeli zu דיבוב dibúv transformiert, das ein neues Semem zum bereits existierenden Hebräischen דבוב dibbūv hinzufügte, einem Wort, das etymologisch nicht mit dubbing verwandt, diesem aber in Bedeutung und Klang praktischerweise sehr ähnlich ist.

Die deutsche Bezeichnung Hängematte entwickelte sich durch Angleichung aus dem haitianischen Original hamáka.

Solche mehrquellige Neologisierung ist ein ideales Mittel zur lexikalischen Bereicherung einer Sprache, da es fremdsprachlichen Einfluss vor zukünftigen Muttersprachlern verbirgt, die lexikographische Annahmefähigkeit eines neugebildeten Begriffes sicherstellt, nicht mehr gebräuchliche autochthone Wurzeln und Wörter wiederverwertet (für Puristen eine helle Freude) und die anfängliche Aufnahme des Begriffes denen, die die Sprache zu jenem Zeitpunkt sprechen oder lernen, erleichtert.

Die traditionellen Klassifikationen von Entlehnungen ignorieren das Phänomen und unterteilen diese in entweder Substitution oder Import, während bei PSA beides gleichzeitig der Fall ist. PSA ist jedoch in zwei bedeutenden Sprachkategorien weit verbreitet:

Béla Czóbel

Béla Czóbel (* 4. September 1883 in Budapest; † 29. Januar 1976 ebenda) war ein ungarischer expressionistischer und fauvistischer Künstler jüdischer Abstammung.

1902 verbrachte er den Sommer bei den Impressionisten in Nagybanya. Czóbel studierte 1902 und 1903 bei Ludwig von Herterich und Julius Diez an der Münchener Akademie. Danach wechselte er an die Pariser Académie Julian zu Jean-Paul Laurens. In Paris lernte er Pablo Picasso und André Dunoyer Segonzac kennen. 1905 stellte Czóbel erstmals Bilder aus, die im Saal der Fauves im Salon d’Automne gezeigt wurden. Obwohl er formal Mitglied bei den Fauvisten war, orientierte er sich eher an Paul Cézanne. Czóbel war Mitglied der Künstlervereinigungen MIÉNK und Nyolcak und blieb bis 1914 in Paris. Den Ersten Weltkrieg verlebte er in den Niederlanden, danach wirkte er bis 1925 in Berlin. 1925 zieht er endgültig nach Paris, hält aber ständigen Kontakt zu den ungarischen Künstlern, den Sommer verbringt er meist in Szentendre. 1933 erhält Czóbel den Szinyei-Preis, 1948 den Kossuth-Preis.

Nach seiner fauvistischen Periode versuchte Czóbel einen Weg zwischen den französischen Fauvisten, den deutschen Expressionisten und der Schule von Nagybanya zu finden

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. Gemeinsames Merkmal der meisten seiner Bilder ist die starke, am Expressionismus orientierte Farbgebung, die mit der eher strengen Linienführung kontrastiert mcm taschen sale.

In Szentendre befindet sich seit 1975 ein Czóbel-Museum.

Béla Czóbel heiratete im Jahr 1905 die Malerin und Textildesignerin Isolde Daig. Im April 1906 wurde in Bamberg ihre gemeinsame Tochter Lisa geboren, die später zu einer der bedeutendsten Ausdruckstänzerinnen des 20. Jahrhunderts wurde. In den Sommermonaten der Jahre 1924–1928 waren Béla, Isolde und Lisa Czóbel regelmäßige Gäste in Gertraud Rostoskys Künstlerkolonie Neue Welt. Das Ehepaar Czóbel trennte sich im Jahr 1934; im August 1939 wurden die beiden geschieden.
Im Jahr 1940 heiratete Béla Czóbel die ungarische Künstlerin Mária Modok (1896–1971), deren Werke ebenfalls im Czóbel-Museum in Szentendre ausgestellt sind

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Citibank

Die Citibank ist einer der größten Finanzdienstleister der Welt für Privatkunden. Sie gehört zur Citigroup und hat ihren Hauptsitz in New York.

Sie wurde 1812 als City Bank of New York gegründet. 1894 wurde sie die größte Bank der USA. 1902 begann sie, international zu expandieren und wurde die erste große US-Bank mit einer Auslandsabteilung. Bis 1930 wurde sie die weltgrößte Bank mit 100 Filialen in 23 Ländern außerhalb der USA. Während des Zweiten Weltkriegs betreute die Bank die amerikanischen Geschäfte (z. B. Ford und Standard Oil) des Nazi-Regimes. 1955 wurde sie in The First National City Bank of New York umbenannt, 1962 in First National City Bank und 1976 in Citibank. 1989 betrug die Bilanzsumme der damals als Citicorp firmierenden Muttergesellschaft rund 227 Milliarden US-Dollar.

Als Grund für die Schreibweise mit »i« wird oft angegeben, dass die Schreibweise aufgrund von Problemen der Fernschreiber mit dem »Y« gewählt wurde. Einerseits wird behauptet, die Fernschreiber hätten keine »Y«-Taste gehabt, andererseits, dass das Fernschreib-Alphabet kein »Y« enthalten habe, was angesichts der vielfachen Verwendung in der englischen Sprache (man denke nur an: „yes“/“day“/“every“/“my“) unwahrscheinlich ist. Was tatsächlich der Grund für die Wahl der Schreibweise war, ist aber durch keine verlässliche Quelle belegt. Plausibel scheint, dass die „falsche“ Schreibweise bewusst als Störer wirken soll mcm taschen sale.

Die Citibank ist laut eigenen Angaben in über 100 Ländern auf 6 Kontinenten vertreten.

Im Juli 2008 gab die Citigroup bekannt, dass der Crédit Mutuel das deutsche Privatkundengeschäft der Citibank kauft, der Preis beträgt 4

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,9 Milliarden Euro zuzüglich der im Geschäftsjahr 2008 bis zum Zeitpunkt der Übernahme erzielten Gewinne. Crédit Mutuel durfte die Marke Citibank in Deutschland bis März 2010 unter Lizenz weiter nutzen. Das Firmenkundengeschäft, zusammengefasst in der Citigroup Global Markets Deutschland AG & Co. KGaA in Frankfurt am Main, verblieb jedoch weiterhin bei der Citibank-Gruppe. Bedingt durch den Verkauf der deutschen Citibank an Crédit Mutuel wurde am 22. Februar 2010 aus der Citibank Deutschland die Targobank.

Im Dezember 2011 wurde bekanntgegeben, dass das belgische Privatkundengeschäft der Citibank Belgium NV an Crédit Mutuel Nord Europe (CMNE) verkauft wird. Die endgültige Abwicklung erfolgte am 30. April 2012. Angaben über den Kaufpreis wurden nicht gemacht. Die Vertragspartner haben sich darauf geeinigt, dass der Markenname vorübergehend unter Lizenz weitergenutzt werden kann. Der neue Markenauftritt werde zu gegebener Zeit bekanntgegeben. Mit der Vereinbarung ist damit erneut ein Unternehmen aus dem Citi-Konzern Teil der Crédit Mutuel-Bankengruppe geworden. Zwischenzeitlich ist bekannt gemacht worden, dass die Citibank Belgien künftig den Namen Beobank tragen wird.

Das Bild der Citibank in der Presse war zwiespältig. Zwar wurde die Citibank als ‚kundenorientierteste Bank Deutschlands 2006‘ ausgezeichnet (vergeben von der Universität St. Gallen, dem Handelsblatt und Steria Mummert Consulting), gleichzeitig wurde sie regelmäßig wegen ihrer Kreditvergabepraxis kritisiert (z. B

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. vom Verbraucherschutz oder Plusminus). Aufgrund ihres schlechten internationalen Ansehens startete die Citibank im Jahre 2004 eine neue internationale Kampagne Unsere gemeinsamen Verantwortlichkeiten.

Die Citibank Deutschland erhielt im Zuge des Zusammenbruchs der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers am 15. September 2008 erneut negative Schlagzeilen. Zahlreichen Medienberichten zufolge waren Zertifikate von Lehman Brothers besonders stark in Citibank-Filialen als sichere Festgeld-Alternative an Privatkunden — darunter besonders viele Rentner — verkauft worden, die sich infolgedessen mit dem Totalverlust ihrer Anlage konfrontiert sahen. Allein in Deutschland soll es sich um etwa 50.000 Betroffene gehandelt haben, von denen ein Großteil Citibank-Kunden waren. Der Citibank wird laut Medienberichten von Finanzexperten vorgeworfen, als führender Vertriebspartner von Lehman Brothers den Verkauf von Lehman-Zertifikaten in Deutschland massiv vorangetrieben zu haben, um die Investmentbank mit frischem Kapital zu versorgen.

Laut Konkursakte war die Citibank Lehmans größter Gläubiger mit unbesicherten Forderungen von 138 Milliarden USD gegenüber der Investmentbank. Eine Pleite von Lehman Brothers hätte die Citibank deshalb selbst in eine tiefe Krise stürzen können.

Am 28. Mai 2009 verkündete die Citibank den erfolgreichen Abschluss langer Gespräche mit der Verbraucherzentrale NRW, mit der man sich auf eine Kulanzregelung mit einem Umfang von 27 Mio € geeinigt hatte. Dieses Vorgehen wurde von den Medien zunächst positiv aufgenommen, von der Interessengemeinschaft der Lehman-Geschädigten aber als ungenügend und hauptsächlich für das Kreditinstitut vorteilhaft zurückgewiesen. Der Umfang des Kulanzangebots entspreche nur knapp über fünf Prozent des geschätzten Gesamtschadens von 475 Millionen Euro und selbst nach eigener Einschätzung der Citibank würden zwei Drittel der geschädigten Kunden leer ausgehen. Das Abfindungsmodell sieht eine mehrstufige Rückzahlung von 30 bis 80 Prozent für jene Fälle vor, bei denen es um existenzbedrohende Summen geht, und beinhaltet umfangreiche Ausschlusskriterien. Die genauen Kriterien wurden auf der Seite der Verbraucherzentrale NRW veröffentlicht.

Im Herbst 2009 belegte die Verbraucherzentrale (VZ) anhand einer Stichprobe bei 15 Banken, dass diese ihre stark gesunkenen Refinanzierungskosten nicht an die Kunden weiterreichten. Beim „Extra-Konto“ der Citibank betrug der Dispo-Zinssatz 16,99 Prozent. 2010 mahnte die VZ drei Banken wegen dieser Praxis ab. Eine Bank unterschrieb eine Unterlassungserklärung; gegen die beiden anderen – Targobank (früher Citibank) und Sparda-Bank Münster – zog die VZ vor Gericht. Die Verbraucherzentrale war vor dem Landgericht Düsseldorf erfolgreich, eine seitens der Bank eingelegte Berufung drohte zu scheitern und wurde deshalb im Januar 2016 zurückgezogen, womit das Urteil rechtskräftig wurde.

Zhang Wei (Mathematiker)

Zhang Wei (chinesisch 张伟, Pinyin Zhāng Wěi; * 18. Juli 1981 im Stadtbezirk Dachuan der Stadt Dazhou in der Provinz Sichuan der Volksrepublik China) ist ein chinesischer Mathematiker, der sich mit Zahlentheorie, automorphen Formen und algebraischer Geometrie befasst.

Zhang Wei machte seinen Bachelor Abschluss an der Peking-Universität und wurde 2009 an der Columbia University bei Shou-Wu Zhang promoviert (Modularity of generating functions of special cycles on Shimura varieties). Danach war er als Post-Doktorand ab 2010 Benjamin Pierce Instructor an der Harvard University. Zurzeit (2016) ist er Professor an der Columbia University.

Zhang befasst sich mit algebraischen Zyklen, Spurformeln und speziellen Werten von L-Funktionen. Er wurde bekannt, als er noch als Student 2005 die Kudla Vermutung bewies (Thema seiner Dissertation). Stephen S. Kudla vermutete 1997, dass eine von ihm konstruierte Familie von Zyklen auf Shimura-Varietäten von siegelschen Modulformen erzeugt wird. Richard Borcherds bewies die Vermutung für Zyklen der Kodimension 1. Zhang erweiterte das auf höhere Dimension und baute dabei neben Borcherds auf Arbeiten von Hirzebruch/Zagier sowie von Zagier/Gross/Kohnen (1986/1987) auf. Mit Yinyi Yuan und Shou-Wu Zhang verallgemeinerte er sein Resultat auf total reelle Zahlkörper. Kurz darauf verallgemeinerten sie Beweise von Gross-Zagier-Formeln, die Höhen von Heegner-Punkten auf Modulkurven (zu denen nach den Arbeiten von Wiles, Taylor auch elliptische Kurven zählen) mit Werten der Ableitung bestimmter L-Funktionen bei s = 1 in Verbindung bringen und in den Originalarbeiten schwer verständlich waren, über des Beweis eines arithmetischen Analogons einer Formel von Jean-Loup Waldspurger.

2010 erhielt er den SASTRA Ramanujan Prize

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